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LINZ. Die Omikron-Welle rauscht auch durch die Linzer Schulen: Beinahe jede Schule ist bereits von Fernunterricht betroffen. Mit Stand 27. Jänner befinden sich in der Landeshauptstadt 129 Klassen an 52 Standorten im Distance Learning.

Beinahe jede Linzer Schule ist von Fernunterricht betroffen. (Foto: Africa Studio/Shutterstock)
Beinahe jede Linzer Schule ist von Fernunterricht betroffen. (Foto: Africa Studio/Shutterstock)

Da am gestrigen Tag lediglich 65 positive Corona-Schultests gemeldet wurden, gehen die Linzer Gesundheitsbehörden von einer ausgesprochen hohen Dunkelziffer aus. Aufgrund des fortwährenden Testchaos ist somit beinahe jede Linzer Schule von Fernunterricht betroffen.

Verständnis für Proteste der Schülervertreter

Schüler seien seit Beginn der Pandemie einem Dauerchaos ausgesetzt, kritisiert der Linzer Bürgermeister Klaus Luger am Freitag. Auch der letzte Hoffnungsschimmer durch den Ministerwechsel sei geschwunden. SchülerInnen brauchen derzeit vor allem wieder einen strukturierten Schulalltag und viele Kinder die Möglichkeit, den Stoff nachzuholen, um die Lücken endlich wieder zu schließen. Verständnis zeigt das Linzer Stadtoberhaupt für die Forderung von Schüler-Vertreter, die mündliche Matura auch in diesem Jahr nicht verpflichtend durchzuführen.

„Schüler seit Pandemie die Leidtragenden“

„So hofften wir alle, mit Polaschek komme Verbesserung ins Schulchaos. Leider gleicht das aktuelle Krisenmanagement jenem seines unflexiblen Vorgängers Faßmann“, so Luger. Für ihn ist klar: „Angesichts des Missmanagements des Ministeriums, das abermals den Schulalltag ins Chaos führte, habe ich vollstes Verständnis für die Schülerverter. Unsere Schüler sind seit Pandemiebeginn die Leidtragenden, die extremen Einschränkungen ausgesetzt sind. Es ist absolut nachvollziehbar, dass Schüler lautstark gegen die verpflichtende Abhaltung der mündlichen Matura ankämpfen. Denn in diesem ewigen Hin und Her entstanden lediglich Lücken, die es zunächst aufzuholen gilt.“


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