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OÖ. Bei der seit diesem Wochenende laufenden Vermittlung von ukrainischen Frauen und Kindern aus den Notschlafstellen in private Unterkünfte konnten mithilfe von Volkshilfe, Caritas und Rotem Kreuz bereits rund 300 Menschen vermittelt werden, über 600 Wohnmöglichkeiten wurden bereits gemeldet. 1.060 Ukraine-Flüchtlinge befinden sich mit Stand Sonntag, 13. März in den mittlerweile 13 organisierten Notschlafstellen des Roten Kreuzes und des Landes.

  1 / 2   Sozial-Landesrat Hattmannsdorfer mit Mitarbeitern des Roten Kreuzes der Notschlafstelle in Linz. (Foto: Land OÖ/Peter C. Mayr)

Private Wohnmöglichkeiten können über die Website des Landes Oberösterreich www.ooe.gv.at/ukraine gemeldet werden. Gesucht werden primär sofort beziehbare Wohnmöglichkeiten mit entsprechender Infrastruktur wie Sanitäreinrichtungen und Küche, die für einige Monate zur Verfügung stehen. Durch die rechtliche Grundlage des „Vertriebenen“-Status, besteht für die Vertriebenen Anspruch auf Geldleistungen wie beispielsweise einen Verpflegungszuschuss in Höhe von 215 Euro pro Erwachsenen pro Monat (100 Euro für Kinder) oder auch der Zugang zum Gesundheitssystem und Arbeitsmarkt.

Tief betroffen

Gespräche mit geflüchteten Ukrainerinnen in einer Notschlafstelle in Linz-Bindermichl machten Sozial-Landesrat Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) tief betroffen: „Die Schilderungen der geflüchteten ukrainischen Mütter sind unbeschreiblich. Sie haben nur einen großen Wunsch, möglichst bald wieder in ihre Heimat und zu ihren Männern zurückkehren zu können. Bis das wieder möglich ist, werden wir sie bestmöglich unterstützen. Unser Ziel ist es daher, sie möglichst rasch aus den Notunterkünften in feste Quartiere zu vermitteln.“

Aktuell 13 Not-Quartiere

Aktuell sind mit dem Roten Kreuz und der BBU 13 Quartiere mit 1.550 Notschlafplätzen in Oberösterreich aktiv. Quartiere gibt es in Ohlsdorf, Mondsee, Litzlberg, Linz Bindermichl, Freistadt, Eferding, Laakirchen, Ried i. Innkreis, Steyr, Hellmonsödt und Haslach sowie neu dazugekommen in Braunau und Engelhartszell. Mit Stand Sonntag, 13. März, befinden sich 1.059 ukrainische Flüchtlinge in Oberösterreich.


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