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LINZ. Das Land OÖ hat 30 verdiente Persönlichkeiten aus dem Sozialbereich geehrt, darunter Helga Kain und Waltraud Mager. Beide wurden mit der Humanitätsmedaille des Landes OÖ ausgezeichnet.

Landesrat Wolfgang Hattmannsdorfer, Waltraud Mager, Helga Kain und LH Thomas Stelzer (Foto: Land OÖ / Peter C.Mayr)

Im Rahmen eines Festaktes im Linzer Landhaus wurden die beiden geehrt, von Landeshauptmann Thomas Stelzer und Sozial-Landesrat Wolfgang Hattmannsdorfer.

„Für Zusammenhalt“

„Die vergangenen beiden Jahre haben uns deutlich vor Augen geführt, dass es auf jede Einzelne und jeden Einzelnen ankommt und dass jede und jeder etwas tun kann, um für den Zusammenhalt in der Gesellschaft etwas beizutragen. Genau das leben die geehrten Persönlichkeiten vor und machen mit ihrem Engagement unser Land stark. Sie leben tagtäglich vor, was wir erreichen können, wenn wir gemeinsam etwas tun“, betonte Landeshauptmann Thomas Stelzer.

„Solidarität ist niemals nur Aufgabe des Staates, sondern betrifft uns alle und ist eine gemeinsame, gesellschaftliche Aufgabe. Deshalb möchten wir alle, die dazu etwas beitragen, auch bewusst vor den Vorhang holen und für ihre Arbeit für das Land und die Menschen in Oberösterreich auszeichnen. Sie schauen hin und helfen dort, wo Hilfe gebraucht wird. Für dieses hohe soziale Engagement gebührt Ihnen unser größter Dank, unsere größte Anerkennung und Wertschätzung“, hielt Sozial-Landesrat Wolfgang Hattmannsdorfer fest.

Humanitätsmedaille für Helga Kain

Helga Kain kam 1967 nach Linz und hat sich seit 1970 in verschiedenen Bereich ehrenamtlich betätigt, darunter als Turntrainerin, sie engagierte sich für Jugendliche in der Karlhof- bzw. Harbachschule, war Reiseleiterin für den Pensionistenverband und übernahm beim OÖ. Kriegsopferverband in der Ortsgruppe Harbach Funktionen.

Das große Anliegen von Frau Kain war es immer einerseits die Jugend sportlich zu fördern und anderseits hilfe- und ratsuchende Menschen zu unterstützen. Sie wurde gerne als „Mädchen für Alles“ bezeichnet, da sie mit ihren beruflichen und ehrenamtlichen Erfahrungen viele Bereiche abdeckte. Ihr Engagement und gesellschaftlicher Einsatz sind bemerkenswert.

Humanitätsmedaille für Waltraud Mager

Waltraud Mager hat sich seit 1989 ehrenamtlich mit vollem Engagement, Liebe und Herzblut für den Oberösterreichischen Kriegsopfer- und Behindertenverband eingesetzt. Besonders für Kriegsopfer aus dem 2. Weltkrieg und deren Witwen und Waisen hat sie ihre Zeit seit 1994 als Hinterbliebenenbetreuerin der Ortsgruppe Ebelsberg zur Verfügung gestellt. Zusätzliche Funktionen wie Kassenkontrolle und später Schriftführerin wurden ebenfalls von ihr übernommen. 1998 übernahm sie als Obfrau auch noch die Ortgruppe Linz-Kleinmünchen.

Von 2005 bis 2021 war sie als Vorstandmitglied mit der verantwortungsvollen Aufgabe als Landeshinterbliebenenbetreuerin betraut.

Besonders hervorzuheben ist ihre derzeitige und wichtige Funktion im Sozialausschuss, finanziell benachteiligten Kriegsopfern, Witwen und Waisen in Form von Unterstützungsansuchen zu helfen.


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