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LINZ. Knapp 1000 Menschen gingen am 8. März, dem Internationalen Frauentag, gemeinsam für eine selbstbestimmte und gleichberechtigte Zukunft auf die Straße. Das Bündnis 8. März hatte zur Demonstration aufgerufen.

  1 / 2   Zahlreiche Menschen versammelten sich in Linz zur Demonstration am Internationalen Frauentag. (Foto: Violetta Wakolbinger)

Laut dem Bündnis 8. März versammelten sich rund 1000 Menschen beim Demozug durch die Linzer Innenstadt. Begleitet wurden sie dabei von Jessie Ann de Angelo und DJ Beatrice. Die selbsternannte Präsidentin Dominika Meindl führte durch den Nachmittag und fünf Daf-Spielerinnen unter der Leitung von Soudeh Moafi gaben eine Performance auf den Instrumenten zum Besten.

Abschlusskundgebung: Themenvielfalt bei den Reden

Bei der Abschlusskundgebung am Linzer Hauptplatz sprach eine der Gründerinnen des Bündnisses, Sonja Ablinger, über das Recht auf Bildung und darüber, was es braucht, um Gewalttaten gegen Frauen in Österreich künftig zu verhindern. Roqia Narges Hedayat sprach über das Recht auf freie Entscheidung bei der Kleiderwahl, das Verbot des Kopftuches sowie die Burka-Pflicht in Afghanistan. Ayan Rezaei (FIFTITU %) sprach über die Situation von Frauen in Afghanistan.

Um Krieg und Freiheit und das Leben von Frauen in der Ukraine ging es bei der Rede von Iryna Kudriavtseva, bei Marie Edwige Hartig war das Leben einer jungen Mutter Thema und das Recht auf freie Entscheidung. Schließlich sprach Aileen Derieg über trans-feministische Themen, Antirassismus und über das queere Leben.

Das Bündnis 8. März

Das Bündnis 8. März besteht seit 2010, derzeit sind 50 Organisationen und einzelne Aktivistinnen Teil des parteiübergreifenden Zusammenschlusses. Das Bündnis kämpft laut Eigenaussage für eine Zukunft im Sinne Johanna Dohnals: „Ich denke es ist an der Zeit, daran zu erinnern: Die Vision des Feminismus ist nicht eine weibliche Zukunft. Es ist eine menschliche Zukunft. Ohne Rollenzwänge, ohne Macht- und Gewaltverhältnisse, ohne Männerbündelei und Weiblichkeitswahn.“


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