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LINZ. Die winzige „Reichengasse“ zwischen den Häusern Hofberg 6 und 8 in der Linzer Altstadt diente im Mittelalter als Abwassergraben des Schlosses. Die sowohl kleinste als auch älteste Gasse der Stadt ist einen Abstecher wert.

Die winzige Reichengasse in der Altstadt ist einen Besuch wert. (Foto: Tips/Affenzeller)
Die winzige Reichengasse in der Altstadt ist einen Besuch wert. (Foto: Tips/Affenzeller)

Man übersieht sie auf dem Weg durch die Altstadt nur allzuleicht, dabei ist sie einen Abstecher wert: Die sowohl kleinste als auch älteste Gasse der Stadt, die Reichengasse, ist über einen unscheinbaren Eingang zwischen den beiden Häusern begehbar.

Ihr Name leitet sich davon ab, dass sich beim Brand von Linz 1800 die Menschen von der Donau herkommend die Wasserkübel Mann an Mann bis zum Schloss hinauf reichten. Im Mittelalter führte hier der Abwasserkanal vom Schloss zur Donau hinunter. Heute noch präsentiert sie das Aussehen eines mittelalterlichen Durchganges. Die Gasse endet heute als Sackgasse unterhalb des Hauses Hofgasse 20.


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