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LINZ. Für ihre Idee in der Humboldtstraße eine Parade samt Grätzelfest zu veranstalten, wurde der Linzer Kulturverein Raumteiler 2021 mit dem Förderpreis LinzKultur/4 für innovative Stadtteilkulturarbeit ausgezeichnet. Am Sonntag, 3. September, soll das Vorhaben realisiert werden. Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht.

Laden zum HumBum-Straßenfest ein: Lukas Limberger (v. l.), Amanda Augustin und Anna Friedinger vom Kulturverein Raumteiler (Foto: Raumteiler Kulturverein)

Kein ganz einfaches Unterfangen haben sich die Mitglieder des Kulturvereins Raumteiler vorgenommen: eine Parade auf einer der am stärksten befahrenen Straßen in Linz samt Grätzelfest. “Die Straße ist ein so vielschichtiger Lebensraum und der gehört allen. Das wollen wir mit unserem Straßenfest sichtbar machen“, fasst Vereinsobmann Lukas Limberger die Idee zusammen.

Am Sonntag, 3. September, bleibt die Humboldtstraße für eine halbe Stunde für den Verkehr gesperrt. Los geht’s um 13 Uhr auf Höhe der Goethekreuzung, Formierung ab 12.45 Uhr. “Die Zeit möchten wir nutzen, und möglichst viele Menschen dazu einladen, gemeinsam mit uns in einer Parade von der Goethekreuzung bis zum Hessenpark zu spazieren. Erwünscht sind alle zu Fuß, auf Fahrrädern, Skateboards, Rollstühlen, mit Kinderwagen oder sonstigen unmotorisierten Gefährten“, so Mit-Organisatorin Amanda Augustin. Der bunte Zug endet am Hessenpark. Die umliegenden Straßen dort sind den Nachmittag über gesperrt und bieten genug Platz für ein großes Grätzelfest.

Auf einer etwa 200 Meter langen improvisierten Tafel können sich dort lokale Vereine, Initiativen und Geschäfte vorstellen. “Wir sind auch noch offen für Ideen wie Workshops, Vorführungen oder sonstige Aktionen“, betont Anna Friedinger, die das Fest ebenfalls mitorganisiert (Anmeldung: raumteiler-linz.at). Ansässige Lokale und Vereine sorgen dabei fürs Kulinarische. Auch für Unterhaltung, Kinderprogramm und Musik ist gesorgt. Gefeiert wird bis 20 Uhr.


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