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LINZ. Das Tierheim Linz hat mit einem Neubau für die Hundequarantäne begonnen, die Stadt Linz stellt dafür einen Zuschuss in Höhe von 33.000 Euro zur Verfügung. Der Linzer Stadtsenat hat die finanzielle Unterstützung einstimmig beschlossen.

Die Stadt Linz unterstützt den Neubau für die Hundequarantäne im Tierheim finanziell: damit wird der Verbreitung infektiöser Hundeerkrankungen vorgebeugt. (Foto: Volker Weihbold)

Mit der Errichtung einer zeitgemäßen Hundequarantäne-Anlage erweitert das Linzer Tierheim seine Kapazitäten und verbessert die Bedingungen bei der Aufnahme von Hunden. Die neue Station wird über vier abgetrennte Boxen und einen eigenen Desinfektionsraum verfügen, dadurch lässt sich das Verbreitungsrisiko infektiöser Erkrankungen deutlich reduzieren.

„Mit dem Neubau der Hundequarantäne wird ein wichtiger Schritt in Richtung optimale Betreuung und bestmögliche medizinische Versorgung unter sicheren Bedingungen für unsere Schützlinge und unser Personal gesetzt. Wir freuen uns sehr, dass wir nun durch die Unterstützung durch das Land Oberösterreich, der Stadt Linz und unseren Spendern in Umsetzung gehen können“, freut sich Marlies Zachbauer, Präsidentin des Oberösterreichischen Landestierschutzvereins.

Hälfte der Hundeabgabe geht ans Tierheim

Die Stadt Linz fördert das Tierheim nicht nur bei dem aktuellen Neubau, sondern auch dauerhaft: „Die Hälfte der Einnahmen aus der städtischen Hundeabgabe wird dem Tierheim überwiesen. Das sind aktuell 380.000 Euro im Jahr“, so Finanzreferentin Vizebürgermeisterin Tina Blöchl.

Tierhaltung gut überlegen: Viele geben Tiere aus Überforderung ins Tierheim ab

Tierschutzstadtrat Michael Raml appelliert einmal mehr, sich die Haltung von Tieren gut zu überlegen, da diese viel Zeit und Geduld erfordert. „Bedauerlicherweise unterschätzen das immer noch zu viele Menschen und geben ihr Tier ins Tierheim ab, weil sie überfordert sind. Das führt dazu, dass die verfügbaren Kapazitäten des Tierheimes schnell ausgeschöpft sind. Daher ist es mir ein großes Anliegen, dass sich unsere Stadt an der Errichtung des neuen Hundehauses finanziell beteiligt“, so Raml.


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