Silvester 2023: OÖ. Rotkreuz-Mitarbeiter sind für alle Fälle gerüstet
OÖ. Sie sind rasch zur Stelle, wenn Menschen Hilfe brauchen: Die Mitarbeiter des OÖ. Roten Kreuzes in 18 Bezirks- und 87 Ortsstellen - auch in der Silvesternacht.

Mit 120 Rettungsautos und 280 Rettungs- und Notfallsanitätern sorgen die Mitarbeiter des Rettungsdienstes in der Silvesternacht für rasche Hilfe. Zusätzlich sind landesweit 18 Notarztwagen mit je 18 Notfallsanitätern und Notärzten besetzt.
Die Disponenten in den Leitstellen koordinieren die Rettungseinsätze in der letzten Nacht des Jahres. Sie sorgen dafür, dass überall die Hilfe ankommt, die gebraucht wird.
Erste-Hilfe-Tipps für eine sichere Silvesternacht
In der Silvesternacht ist der Rettungsdienst in der Regel mit einem erhöhten Aufkommen an Nachtschwärmern konfrontiert. Allerdings passieren immer wieder Unfälle mit Feuerwerkskörpern, die im Krankenhaus enden. „Zu den häufigsten Verletzungen zählen Verbrennungen und Hörschäden“, weiß OÖ. Rotkreuz-Präsident Walter Aichinger. Folgende Tipps sollen die Silvesternacht sicherer machen:
Verbrennung
Raketen und Knaller können bei falscher Handhabung brandgefährlich werden. „Kühlen Sie die betroffene Stelle ausgiebig mit Wasser, das lindert den Schmerz“, sagt Aichinger. Wenn der Verletzte friert, die Kühlung abbrechen. Dann die Verbrennung mit einer sterilen Wundauflage abdecken und mit Mullbinden locker fixieren. Bei großflächigen Verbrennungen die Rettung unter 144 verständigen.
Augenverletzungen
Feuerwerke können schnell ins Auge gehen. „Größere Fremdkörper auf keinen Fall selbst entfernen. Wählen Sie sofort den Notruf“, erklärt der OÖ. Rotkreuz-Präsident. Kleinere Partikel vorsichtig mit Waser ausspülen.
Abgetrennte Finger
Abgetrennte Finger sind ein Fall für die Rettung. Bis zum Eintreffen der Sanitäter die Blutung mit durch direkten Druck auf die Wunden mit keimfreien Wundauflagen stoppen. Abgetrennte Körperteile sind wie jede andere Wunde zu behandeln. „Den abgetrennten Finger in eine keimfreie Wundauflage wickeln, dann in einen Plastiksack stecken oder in eine Rettungsdecke einwickeln“, ergänzt Aichinger. Hände weg von Eis und Wasser - mit beidem dürfen abgetrennte Gliedmaßen nicht in Berührung kommen.
Knalltrauma
Immer wieder erleiden Menschen Hörschäden durch Böller. Hört man plötzlich schlechter und hat Schmerzen im Ohr, können das Anzeichen für ein Knalltrauma sein. In diesem Fall ins Ruhige gehen und einen Arzt aufsuchen.


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