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LINZ. Die Stadt Linz hat erneut einen Hilfskonvoi in die Ukraine entsandt. Ziel ist die Partnerstadt Saporischschja, die seit Beginn des Krieges unter massiven Angriffen leidet. An Bord befinden sich dringend benötigte medizinische Geräte sowie vier Fahrzeuge mit Rettungs- und Löschtechnik. Die Spenden sollen die medizinische Versorgung und die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr in Saporischschja sichern.

Bürgermeister Dietmar Prammer (Dritter von links), Stadtrat Michael Raml (Mitte) und Branddirektor Stefan Krausbar (Dritter von rechts) bedankten sich bei den Mitgliedern der Berufsfeuerwehr Linz sowie Einsatzkräften der Betriebsfeuerwehren Chemiepark und Linz AG, die den Hilfs-Konvoi begleiteten. (Foto: Stadt Linz/Sturm)

Der Transport startete am 22. September in Linz und führte bis zum Grenzübergang Záhony (Ungarn)/Chop (Ukraine). Vier Fahrer der Berufsfeuerwehr Linz sowie Einsatzkräfte der Betriebsfeuerwehren Chemiepark und Linz AG begleiteten die Fahrzeuge.

Medizinische Geräte und Fahrzeuge im Gepäck

Zu den Hilfsgütern zählen ein Defibrillator, ein EKG-Monitor, ein Spirometer, Beatmungsgeräte, Thermometer und weitere medizinische Ausrüstung, die vom Krankenhaus der Barmherzigen Brüder gespendet wurden. Außerdem wurden ein Kurierfahrzeug, ein Pritschenwagen, ein Rettungsfahrzeug sowie ein Feuerwehr-Löschfahrzeug mit Wassertank und Pumpsystem überstellt.

„Mit diesem Hilfskonvoi setzen wir ein klares Zeichen der Solidarität. Unsere Partnerstadt Saporischschja erlebt seit Jahren unvorstellbare Zerstörung. Es ist unsere Aufgabe, in dieser schwierigen Zeit konkrete Hilfe zu leisten und die Menschen dort nicht allein zu lassen“, betont Bürgermeister Dietmar Prammer (SPÖ).

Dank an die Einsatzkräfte

Sicherheitsstadtrat Michael Raml (SPÖ) unterstrich die Bedeutung des Engagements: „Die Berufsfeuerwehr Linz und die Betriebsfeuerwehren haben durch ihren Einsatz gezeigt, was Zusammenhalt bedeutet. Dank ihrer Professionalität und Bereitschaft ist es möglich, diese wichtige Unterstützung sicher an die Grenze zu bringen. Dafür gilt ihnen mein besonderer Dank.“

Bereits 2022 hatte Linz einen ersten Hilfskonvoi mit Lebensmitteln, Medikamenten und Hygieneartikeln nach Saporischschja geschickt. Die Partnerschaft zwischen Linz und der ukrainischen Stadt besteht seit 1983.


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