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LINZ. Die Sirenen heulen heuer zum jährlichen Zivilschutz-Probealarm am Samstag, 4. Oktober, in ganz Österreich. Zwischen 12 und 12.45 Uhr werden die vier Signale „Sirenenprobe“, „Warnung“, „Alarm“ und „Entwarnung“ ausgestrahlt.

Branddirektor Stefan Krausbar (l.) und Sicherheitsstadtrat Michael Raml (FPÖ) machen auf den bundesweiten Zivilschutz-Probealarm aufmerksam. (Foto: Stadt Linz)

Branddirektor Stefan Krausbar hebt die Bedeutung des Tests hervor: „Die Sirenen sind ein zentrales Element unseres Warnsystems. Der Probealarm zeigt, wie wichtig es ist, dass die technischen Abläufe regelmäßig getestet werden. Gleichzeitig ist es auch ein gutes Übungsszenario, um die Bevölkerung zu sensibilisieren. Jede und jeder kann mit kleinen Maßnahmen zu einem besseren Schutz in Krisenlagen beitragen.“

Krisenvorsorge hinterfragen

Der Linzer Sicherheits- und Gesundheitsstadtrat Michael Raml (FPÖ) ruft dazu auf, diese Gelegenheit bewusst zu nutzen, um die eigene Krisenvorsorge zu hinterfragen: „Die technische Überprüfung des Warn- und Alarmsystems soll gleichzeitig ein Anlass sein, sich Gedanken über die persönliche Krisenvorsorge zu machen. Sie beginnt bei jeder und jedem Einzelnen – mit einem aktuellen Lebensmittelvorrat, einer funktionierenden Hausapotheke oder einem Gesundheitscheck.“

Neben den klassischen Sirenensignalen wird auch das Warnsystem AT-Alert aktiviert. Warnmeldungen sollen somit empfangsbereite Handys automatisch und anonym erreichen. Dieses System ergänzt die klassischen Alarmierungsformen und zielt darauf ab, „für eine möglichst breite Bevölkerungsansprache zu sorgen.“

Die Signale im Überblick

Folgende Sirenensignale werden gesendet:

  • Sirenenprobe: 15 Sekunden gleichbleibender Dauerton

  • Warnung: drei Minuten gleichbleibender Dauerton

  • Alarm: eine Minute auf- und abschwellender Heulton

  • Entwarnung: eine Minute gleichbleibender Dauerton

Der Zweck des Probealarms besteht darin, „die Bevölkerung mit der Bedeutung der Sirenensignale sowie des AT-Alerts für den Zivilschutz- und Katastrophenfall und dem richtigen Verhalten vertraut zu machen.“


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