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LINZ. Die Stadt Linz wurde offiziell mit dem Qualitätslabel „MINT Region OÖ Zentral“ ausgezeichnet. Die Entscheidung fiel bereits im Mai, am 7. Oktober erfolgte die offizielle Verleihung durch Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner in Wien. Mittlerweile engagieren sich 28 MINT-Regionen, um die Zukunftskompetenzen Österreichs in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik weiter zu forcieren.

V.l.n.r.: Georg Knill (IV), Franz Winkler (Magistrat Linz), Ruth Arrich (Grand Garage), Tanja Karlsböck (KEBA), Silvia Hackl (Magistrat Linz), Gabriele Egger (CAP.Ausbildung), Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner (BMFWF), Anja Weiermann (HTL Litec) (Foto: Austria Wirtschaftsservice GmbH/APA-Fotoservice/Schedl)

Am 7. Oktober hat im Haus der Industrie zum zweiten Mal die feierliche Verleihung des MINT-Regionen Qualitätslabels stattgefunden. Mit der Verleihung wurde das Engagement von 14 weiteren MINT-Regionen, die sich durch innovative MINT-Projekte und starke regionale Netzwerke auszeichnen, gewürdigt.

Digitalisierung und Technologie

Digitalisierung und neue Technologien würden unsere Welt rasant verändern. Damit wachse auch die Bedeutung der MINT-Fächer: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Fachkräfte aus diesen Bereichen seien das Fundament für Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand in Österreich, heißt es von Seiten der Verantwortlichen.

MINT-Regionen verbinden demnach bestehende Initiativen, bündeln ihre Stärken und schaffen regionale Kooperationen, die nachhaltig wirken.

Die Aufnahme in das Qualitätslabel als MINT-Region unterstreiche einmal mehr die führende Rolle der Landeshauptstadt Linz bei der Förderung junger Talente in der IT und Technik, so der Linzer Bürgermeister Dietmar Prammer (SPÖ). „Mein besonderer Dank gilt dem Innovationshauptplatz Linz, der sich in diesem Zusammenhang als treibende Kraft erweist, sowie allen Betrieben und Bildungseinrichtungen, die uns dabei unterstützen, junge Menschen für technische Berufe zu begeistern.“

28-MINT-Regionen österreichweit

Hinter dem Erfolg steht das Team rund um den Innovationshauptplatz Linz (Franz Winkler und Silvia Hackl) gemeinsam mit Partnern wie Manuel Blum (ehemals BFI beziehungsweise CODERS.BAY), Bernadette Weinreich von der Johannes Kepler Universität und Manfred Ruhmer, Geschäftsführer von Infineon Linz.

Die Auszeichnung führte zu einer Ausweitung der MINT-Netzwerke: Neben Linz wurden 13 neue österreichische MINT-Regionen konstituiert, sodass sich die Gesamtzahl auf 28 MINT-Regionen erhöht hat.

„Um den Technik-Nachwuchs kümmern“

Auch Wirtschafts- und Innovationsstadtrat Thomas Gegenhuber (SPÖ) sieht in der Auszeichnung einen wichtigen Schritt: „Die Mitwirkung an der MINT-Regionen Ausschreibung hat sich, wie der jüngste Erfolg zeigt, gelohnt. Ein Beweis dafür, dass sich die Stadt Linz engagiert um den Technik-Nachwuchs kümmert.“

Ein konkretes Zeichen für dieses Engagement liefert die aktive Initiative „TECHNIKTALENTE“, eine Kooperation zwischen der Digitalen Meile Linz und dem Innovationshauptplatz. Ziel sei es, Kinder und Jugendliche ungeachtet ihrer Herkunft, ihres sozialen Status oder ihres Geschlechts gleiche Chancen zu bieten, ihre Begabung für Technik zu entdecken und weiterzuentwickeln.


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