Naturkundliche Station errichtete Schutzzäune für Krötenwanderung
LINZ. Um Kröten bei ihrer jährlichen Wanderung zu ihren Laichgewässern vor dem Autoverkehr auf stark befahrenen Straßen zu stützen, hat die Naturkundliche Station (NaSt) der Stadt Linz wieder ihre Krötenschutzzäune aufgebaut.

Aufgebaut wurde in Kleinmünchen am Langen Zaun nahe dem Wasserwald, in Ebelsberg an der Mönchgrabenstraße sowie am Auergütlweg, wo seit dem Vorjahr ebenfalls ein Zaun betreut wird. Ziel ist es, die heimischen Amphibienbestände wirksam vor dem Straßentod zu bewahren.
„Wir wollen unsere heimische Krötenpopulation schützen und langfristig sichern. Der Einsatz unserer Mitarbeiter und der vielen freiwillig Engagierten zeigt dabei, dass Naturschutz nur gemeinsam gelingt. Dafür danke ich allen Beteiligten sehr herzlich“, so Umwelt- und Naturschutzreferentin StadträtinEva Schobesberger (Grüne.
Einfach, aber effektiv
Ein Krötenschutzzaun ist ein etwa 30 Zentimeter hoher Kunststoffzaun, der verhindert, dass die Tiere die Straße überqueren. Beim Versuch, das Hindernis zu umgehen, gelangen sie in spezielle Fangkübel, die in regelmäßigen Abständen in den Boden eingelassen sind. Diese werden täglich kontrolliert. Die Kröten in den Kübeln werden über die Straße gebracht und auf der anderen Seite wieder freigelassen.


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