Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

Promotio-sub-auspiciis für drei JKU Absolventen

Nora Heindl, 19.03.2026 08:50

LINZ. Nur rund 20 Absolventen erhalten im Durchschnitt jedes Jahr die höchste Auszeichnung für einen besonderen Studienerfolg: die Promotio sub auspiciis. Drei Absolventen der Johannes Kepler Universität wurde diese Ehre nun zu teil. 

  1 / 3   V. l.: JKU Rektor Stefan Koch, Stefan Baumgartner, Bundespräsident Alexander Van der Bellen (Foto: Peter Lechner/HBF)

Eine Sub-auspiciis-Promotion ist die höchste Auszeichnung einer Studienleistung in Österreich. Die Voraussetzung: Von der Oberstufe bis zum Ende des Studiums dürfen nur „Sehr gut“-Bewertungen vorliegen. Mit Stefan Baumgartner, Thomas Franz Speckhofer und René Wiesinger haben das drei JKU Studierende – und nunmehrige Absolventen –geschafft.

Die Ehrung erfolgte durch Bundespräsident Alexander Van der Bellen, der die Ehrenringe mit Bundeswappen und Aufschrift “Sub-auspiciis-Praesidentis“ überreichte. Zudem gibt's für jeden ein Stipendium in Höhe von 9.000 Euro, mit dem etwa wissenschaftliche Auslandsaufenthalte, Kongressteilnahmen und Projekte finanziert werden können.

Die ausgezeichneten Absolventen

„Die Auszeichnung ist eine große Ehre. Sie wurde mir neben langer, harter Arbeit, Ehrgeiz und etwas Glück auch aufgrund der ständigen Unterstützung vieler Menschen, vor allem meiner Familie, ermöglicht“, freut sich der Elektroniker und Informatiker Stefan Baumgartner. Der 29-jährige gebürtige Kirchschläger beschäftigte sich in seiner Arbeit mit künstlicher Intelligenz in drahtlosen Kommunikationssystemen.

Stolz zeigt sich auch Thomas Speckhofer: „Ich bin allen dankbar, die mich auf meinem Weg unterstützt haben!“ Der Mathematiker aus Attnang-Puchheim untersuchte Operatoren, also Transformationen wie Rotationen und Spiegelungen.

Der Ökonom René Wiesinger (29) analysierte unter anderem Themen wie Lohntransparenz und Gesundheitseinflüsse auf das Arbeitsleben. „Die Promotio sub auspiciis ist eine große Anerkennung für die jahrelange Arbeit“, sagt Wiesinger.

Höchste Auszeichnung für Studienleistung

JKU-Rektor Stefan Koch würdigte die Leistung: „Es ist eine außergewöhnliche Leistung, die nicht nur Talent, sondern auch Freude am Lernen, Zielstrebigkeit und beeindruckende Leistungsbereitschaft erfordert.“

Auch Bundespräsident Van der Bellen betonte die Bedeutung: „Österreich ist ein Land, das akademische Spitzenleistungen anerkennt und würdigt. Wissenschaft braucht Vielfalt. Je mehr Blickwinkel wir zulassen, desto besser verstehen wir die Welt.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden