Verstärkung im OP: 25 Operationstechnische Assistenten starten ins Berufsleben
LINZ/STEYR. Erstmals schlossen in Oberösterreich Operationstechnische Assistenten ihre Ausbildung ab – und sollen künftig für spürbare Entlastung und effizientere Abläufe im Operationssaal sorgen.

Mit dem ersten Abschlussjahrgang der Ausbildung zur Operationstechnischen Assistenz (OTA) setzt die Oberösterreichische Gesundheitsholding (OÖG) einen wichtigen Schritt zur Stärkung ihrer OP-Teams. Insgesamt 25 Absolventen haben im April ihre dreijährige Ausbildung an den Schulen am Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Steyr sowie am Kepler Universitätsklinikum erfolgreich beendet. Mehr als die Hälfte von ihnen wird künftig direkt in den Kliniken der OÖG eingesetzt.
Verantwortung im OP und darüber hinaus
Die neue Berufsgruppe spielt eine zentrale Rolle im Operationsbetrieb. OTAs sind in alle Phasen eines chirurgischen Eingriffs eingebunden – von der Vorbereitung über die Assistenz während der Operation bis hin zur Nachsorge. Sie sorgen dafür, dass Instrumente und Geräte bereitstehen, unterstützen Chirurgen unmittelbar bei Eingriffen, kümmern sich um die Dokumentation und übernehmen sowie übergeben Patienten vor und nach der Operation.
Darüber unterstützen OTAs auch in Schockräumen, Notfallambulanzen, Endoskopieabteilungen und der Zentralsterilisation.
Die Ausbildung selbst ist stark praxisorientiert: Rund 3.000 Stunden entfallen auf praktische Einsätze, ergänzt durch etwa 1.600 Stunden Theorie.
Weitere Abschlüsse
Parallel zu den OTA-Abschlüssen haben zudem 17 weitere Personen ihre Ausbildung in der Pflegeassistenz sowie in der Operationsassistenz abgeschlossen. Auch sie werden großteils direkt in den Kliniken der OÖG eingesetzt.


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