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Größtes Schlaflabor Oberösterreichs setzt neue Maßstäbe für guten Schlaf

Nora Heindl, 29.04.2026 08:00

LINZ. Besser schlafen, gesünder leben: Das Ordensklinikum Linz hat sein Schlaflabor  modernisiert und erweitert. Es ist damit das größte Schlaflabor in Oberösterreich. Behandelt werden unter anderem Menschen mit Schlafapnoe.

V. l.: DGKP Martina Märzinger, Primar Christopher Lambers und Oberarzt Gerhard Kos sind Teil des Schlaflabor-Teams (Foto: Ordensklinikum Linz/Peter Hofstätter)

Das Ordensklinikum Linz hat sein Schlaflabor modernisiert und ausgebaut. Mit sechs Überwachungsbetten in Einzelzimmern ist es nun das größte Schlaflabor in Oberösterreich. Behandelt werden dort vor allem Menschen mit Schlafstörungen – allen voran mit Schlafapnoe.

Das Schlaflabor am Standort Elisabethinen blickt auf eine rund 35-jährige Geschichte zurück und war das erste seiner Art in Österreich. Im Zuge baulicher Veränderungen wurde es neu angesiedelt, erweitert und technisch auf den neuesten Stand gebracht.

Für die hohe Qualität spricht auch die Zertifizierung durch die Österreichische Gesellschaft für Schlafmedizin und Schlafforschung (ÖGSM). „Entsprechend dem hohen Qualitätsanspruch unseres Hauses haben wir die Zertifizierung unseres Schlaflabors angestrebt und auch erfolgreich abgeschlossen“, erklärt Christopher Lambers, Leiter der Abteilung für Pneumologie.

Schwerpunkt obstruktive Schlafapnoe

Die obstruktive Schlafapnoe (OSA), worauf die Pneumologie des Ordensklinikum Linz Elisabethinen unter anderem spezialisiert ist, ist eine häufige Schlafstörung, bei der es nachts immer wieder zu Atemaussetzern kommt. Ursache ist, dass sich im Schlaf die Muskulatur im Rachen entspannt und die Atemwege dadurch verengt oder ganz verschlossen werden. Betroffene schlafen unruhig, wachen oft auf und sind am Tag stark müde. Typisch sind auch lautes Schnarchen, Konzentrationsprobleme, Kopfschmerzen oder gedrückte Stimmung.

Unbehandelt kann Schlafapnoe ernsthafte Folgen haben, etwa Bluthochdruck, Herzprobleme oder ein erhöhtes Schlaganfallrisiko. Die Lebensqualität der Betroffenen ist oft deutlich eingeschränkt.

Behandelt wird die Erkrankung meist mit einer Atemmaske, die nachts getragen wird und die Atemwege offen hält. Diese Therapie wirkt oft schon nach kurzer Zeit. Ergänzend helfen Maßnahmen wie weniger Alkohol am Abend, Stressreduktion oder eine veränderte Schlafposition. Wenn die Maske nicht vertragen wird, kann in manchen Fällen auch ein sogenannter Zungenschrittmacher eingesetzt werden.


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