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Dauerthema Park: Linzer VP präsentiert Plan für neue Parkraumpolitik

Nora Heindl, 18.05.2026 16:45

LINZ. Die Linzer VP hat einen Plan für eine ganzheitliche Parkraumpolitik präsentiert. „Ziel sind mehr und leistbare Parkplätze für Linz“, so Vizebürgermeister Martin Hajart.

Dauerthema Parken (Foto: Weihbold)
Dauerthema Parken (Foto: Weihbold)

Die Zahl der Autos steigt. Ende 2025 weist die Zulassungsstatistik für Linz 107.934 Pkw aus. Das ist ein Plus von 660 Autos im Vergleich zum Jahr davor. Und diese Autos wollen auch abgestellt werden. VP-Vizebürgermeister Martin Hajart als Mobilitätsreferent fordert deshalb eine ganzheitliche Parkraumpolitik ein: „Die Zunahme des Stellplatzbedarfs ist eine Realität, der sich auch die Stadt Linz stellen muss. Neben der großen Öffi-Offensive und der Förderung der sanften Mobilität braucht es ein mehrheitliches Bekenntnis der Stadt für mehr und auch leistbare Parkplätze.“

Der Plan der Linzer VP sieht für die Wohnbevölkerung unter anderem die Errichtung geförderter Bewohnergaragen und auch gemischt genutzter Garagen in den Stadtteilen vor. Weitere Eckpunkte sind die Schaffung von leistbaren Bewohnerstellplätzen in bestehenden Garagen sowie günstigere Nachtpark- und Wochenend-Tarife in gemischt genutzten Garagen.

Was die Parkplätze für Kunden und Pendler angeht, umfasst der Plan mehr Kundenparkplätze, einen Stopp der Parkgebührenerhöhung, den Ausbau der Park-and-Ride-Möglichkeiten und ein digitales Parkleitsystem. „Die Vertreibung der Autofahrer als Einkaufskunden ist für die Stadt wirtschaftlich kontraproduktiv. Gleichzeitig müssen wir alles daransetzen, den Einpendlerverkehr mit dem Auto zu reduzieren“, so Hajart.

Exklusives Bewohnerparken ausbauen

Der Schaffung von mehr Parkplätzen erteilt Helge Langer, Klubobmann der Linzer Grünen, eine klare Absage. Das wäre ein klarer Widerspruch zum Klimaneutralitätskonzept, das vorsieht, den Anteil des motorisierten Individualverkehrs bis 2040 von rund 42 auf 23 Prozent zu senken. Bei den exklusiven Bewohner-Parkzonen, die es laut Langer viel zu wenige gibt, sieht er Hajart in der Pflicht. Es liege am Verkehrsreferenten, die Handbremse zu lösen und die Umsetzung voranzutreiben.


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