KI made in Oberösterreich: Topplayer Mistral übernimmt Emmi AI
LINZ. Mit Mistral übernimmt ein internationaler Top-Player in Sachen Künstlicher Intelligenz das Linzer Start-Up Emmi AI.

Geplant ist der Aufbau eines Labors im Bereich KI für die Industrietechnik. Damit wird Linz neben Paris, London, Amsterdam, San Francisco, Singapur und München ein offizieller Mistral-Standort.
„Dass ein internationaler Top-Player wie Mistral im Bereich Künstliche Intelligenz auf Know-how aus Oberösterreich setzt und hier investiert, zeigt einmal mehr: Unser Bundesland hat sich bereits zu einem starken Standort für Zukunftstechnologien entwickelt. Das ist eine Bestätigung für die hohe Qualität unserer Unternehmen, unserer Forschung und unserer Talente“, freut sich Landeshauptmann Thomas Stelzer.
Übernahme bestätigt eingeschlagenen Weg
Die Übernahme bestätigt den eingeschlagenen Weg, Forschung, Ausbildung und wirtschaftliche Anwendung eng miteinander zu verbinden. „Künstliche Intelligenz ist eine Schlüsseltechnologie unserer Zeit. Oberösterreich hat früh erkannt, welche Chancen darin liegen – für Arbeitsplätze, für unsere Unternehmen und für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts. Deshalb investieren wir seit Jahren gezielt in Forschung, Ausbildung und den Transfer von Wissen in die Praxis“, betont LH Stelzer.
Oberösterreich verfügt bereits heute über eine starke KI-Landschaft: Mit der JKU, der IT:U, den Fachhochschulen – insbesondere in Hagenberg –, leistungsstarken Forschungseinrichtungen sowie innovativen Unternehmen und Start-ups bestehen beste Voraussetzungen für weitere Entwicklungen im Zukunftsfeld Künstliche Intelligenz.
Mit der KI-Exzellenzstrategie verfolgt Oberösterreich das Ziel, Künstliche Intelligenz nicht nur in Forschung und Industrie zu stärken, sondern die Technologie breit in Wirtschaft und Gesellschaft zu verankern. „Mit unserer KI-Exzellenzstrategie verfolgen wir ein klares Ziel: Oberösterreich soll zu den führenden KI-Regionen Europas zählen. KI soll nicht nur in Forschungslabors stattfinden, sondern konkret bei den Menschen und Unternehmen ankommen – vom Industriebetrieb über den Gesundheitsbereich bis hin zur Bildung. Entwicklungen wie diese zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, erklärt LH Stelzer.


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