Langer-Weninger mit 97,4 Prozent als Bauernbund-Landesobfrau bestätigt
OÖ. Mit 97,4 Prozent wurde Landesrätin Michaela Langer-Weninger als Landesobfrau des OÖ Bauernbundes wiedergewählt.

Der Landesbauernrat als das höchste Gremium des OÖ Bauernbundes hat am 8. Juni 2026 in der Gartenbauschule Ritzlhof LR Michaela Langer-Weninger mit 97,4 Prozent als Landesobfrau des Oberösterreichischen Bauernbundes bestätigt.
An der Spitze der Gratulanten zeigte sich Landeshauptmann Thomas Stelzer erfreut über dieses beeindruckende Ergebnis: „Die Wiederwahl von Michaela Langer-Weninger ist ein starkes Vertrauenssignal und Ausdruck ihrer erfolgreichen Arbeit für die Bäuerinnen und Bauern. Sie verbindet fachliche Kompetenz mit Bodenständigkeit und Einsatzbereitschaft.“
Mit rund 34.000 Mitgliedern ist der OÖ Bauernbund die stärkste agrarpolitische Interessenvertretung im Bundesland. Neben der Obfrau wurde im Rahmen des Landesbauernrates auch das Präsidium des OÖ Bauernbundes neu gewählt.
„Umweltschutz und Landwirtschaft dürfen kein Widerspruch sein“
Langer-Weninger unterstrich in ihrer Rede die zentrale Rolle einer schlagkräftigen Interessenvertretung: „Unsere bäuerlichen Familienbetriebe stehen heute mehr denn je im Spannungsfeld zwischen hohen Produktionskosten und internationalen Märkten. In vielen Produktionsbereichen der Landwirtschaft ist die wirtschaftliche Situation sehr angespannt. Umso wichtiger ist es, klare Rahmenbedingungen zu schaffen, die Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit vereinen.“
Mit Blick auf aktuelle agrarpolitische Entwicklungen betonte sie: „Wir brauchen eine praxistaugliche Weiterentwicklung und eine ausreichende Finanzierung der Gemeinsamen Agrarpolitik in der künftigen Periode sowie realistische Zielsetzungen im Rahmen des Green Deals. Und das Ganze ohne eine politische Ideologie, sondern auf Basis eines gesunden Hausverstandes. Umweltschutz und landwirtschaftliche Produktion dürfen kein Widerspruch sein – aber sie müssen so gestaltet sein, dass unsere Betriebe auch in Zukunft bestehen können.“








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