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LINZ. Während der Adalbert-Stifter-Platz und die angrenzende Adlergasse in den vergangenen Jahren etwas im Schatten der geschäftigen Altstadt lagen, erlebt das Grätzel gerade eine kulinarische Renaissance.

Anfang August zieht das Cafè Dabang in der Adlergasse 14 ein. Noch wird renoviert. (Foto: Kyoonho JEON)

Den Anfang machte Anfang des Jahres das koreanische Restaurant IMO in der Adlergasse 6. Nur wenige Häuser weiter, in der Adlergasse 11, hat sich der Kaffeespezialist Drip angesiedelt. Auch etablierte Gastronomen haben investiert: Das griechische Traditionsrestaurant Taverna Sorbas in der Neutorgasse 11 hat pünktlich zur warmen Jahreszeit seinen Schanigarten neu gestaltet.

Noch renoviert wird in der Adlergasse 14. Die Räumlichkeiten, in denen rund 25 Jahre lang das indische Restaurant Taj Mahal beheimatet war, standen nach einem Brand 2024 leer. Anfang August zieht dort das Linzer K-Café-Konzept Café Dabang ein, das seinen bisherigen Standort in der Klammstraße verlässt, um sich hier deutlich zu vergrößern. Das neue Lokal setzt auf ein All-Day-Konzept: Ab 9 Uhr morgens werden Kaffeespezialitäten sowie die in Korea populären Croffles und Toasts im Egg Drop-Stil serviert. Am Abend verwandelt sich das Lokal in eine Interpretation einer koreanischen Pocha-Bar mit Streetfood und landestypischen Drinks.

„Wir spüren den unglaublichen Aufbruchsgeist rund um den Adalbert-Stifter-Platz sehr intensiv“, so Kyoonho Jeon, Inhaber des Café Dabang. „Dieses Grätzel ist die Visitenkarte für Linz, wenn Gäste von den Donaukreuzfahrtschiffen die Stadt betreten. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit den großartigen Nachbarbetrieben diesem Viertel eine Identität zu geben, die sowohl Touristen begeistert als auch für die Linzerinnen und Linzer zu einem unverzichtbaren Wohlfühlort wird.“


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