Schnellbuslinie 13: Linz passt Haltestellen an
LINZ. Die neue Schnellbuslinie 13 soll ab Herbst 2027 den Linzer Süden, das Industriegebiet und Urfahr verbinden. Nun hat der Stadtsenat Straßenbauarbeiten für mehrere Haltestellen beschlossen.

Die Stadt Linz bereitet den Start der Schnellbuslinie 13 vor. Der Stadtsenat beschloss am 17. September die Vergabe von Straßenbauarbeiten. Dafür sind bis zu 200.000 Euro netto vorgesehen.
Verbindung zu Arbeitsplätzen
Die Linie soll das Gebiet rund um den Pichlinger See mit Arbeitsplätzen bei voestalpine, Chemiepark und Industriezeile verbinden und bis nach Urfahr führen. Prognosen rechnen mit rund 3.000 Fahrgästen täglich. Zu Spitzenzeiten sollen Busse alle 15 Minuten fahren.
„Die Linie 13 schafft eine wichtige direkte Verbindung zwischen dem Linzer Süden, tausenden Arbeitsplätzen im Industriegebiet und Urfahr. Damit die Schnellbusse im Herbst 2027 starten können, müssen wir rechtzeitig die notwendige Infrastruktur schaffen. Die neuen Haltestellen sind dafür ein wesentlicher Schritt“, sagt Mobilitätsreferent Vizebürgermeister Martin Hajart (ÖVP).
Haltestellen werden angepasst
Konkret entstehen beziehungsweise ändern sich Haltestellen in den Bereichen Im Südpark, Bremenstraße, Auhirschgasse, Solar City und Schwaigau. Die Stadt errichtet neue Fahrgastaufstandsflächen und ergänzt taktile Felder sowie Leiteinrichtungen für sehbeeinträchtigte Menschen. Bei den Haltestellen Im Südpark, Solar City und Schwaigau sind zusätzlich Baumpflanzungen beziehungsweise Baumscheiben vorgesehen.
Auch die Straßeninfrastruktur wird an den künftigen Busbetrieb angepasst. Im Bereich Bremenstraße und Im Südpark verändert die Stadt eine bestehende Grüninsel geringfügig. Dadurch entsteht die notwendige Fahrbahnbreite, damit ein 18 Meter langer Bus den Kurvenbereich passieren kann.








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