Nachhaltige Gewichtsabnahme ohne Kalorienzählen mit Sabine Dürnberger
OÖ. Viele Frauen haben Diäten ausprobiert, Bücher gelesen, Videos angesehen und sich immer wieder vorgenommen, diesmal wirklich dranzubleiben. Trotzdem landen sie häufig dort, wo sie begonnen haben. Für Sabine Dürnberger von der Natürl-ICH GmbH liegt darin eine zentrale Frage: Warum gelingt Veränderung trotz all dieses Wissens oft nicht dauerhaft? Ihr Ansatz setzt noch stärker bei der Bewusstseinsarbeit an – bei den Gedanken, Rollen und inneren Abläufen, die unser Verhalten im Alltag prägen.

Ernährung, Hormone und Stoffwechsel sind für Sabine Dürnberger weiterhin wichtige Themen. Ihre Arbeit hat sich in den vergangenen Jahren jedoch weiterentwickelt. Heute beginnt ihr Ansatz einen Schritt davor. Denn viele Frauen wissen sehr genau, was ihnen guttun würde. Trotzdem fällt es ihnen schwer, dieses Wissen dauerhaft in den Alltag zu integrieren. Genau deshalb ist die Bewusstseinsarbeit für Sabine Dürnberger immer mehr zum Fundament geworden. Es geht darum, zu erkennen, was uns innerlich antreibt und warum wir trotz guter Vorsätze immer wieder in dieselben Gewohnheiten zurückfallen.
Wenn der Alltag die guten Vorsätze überholt
Wie schnell das passiert, zeigt sich oft in ganz normalen Situationen. Eine Frau startet motiviert, achtet auf ihre Ernährung, bewegt sich mehr und nimmt vielleicht sogar ab. Dann werden die Kinder krank. Im Job ist besonders viel los. Die eigenen Bedürfnisse rutschen wieder ans Ende der Liste und Zeit für sich selbst bleibt kaum. Nach einigen Wochen sitzt die Hose wieder enger. Morgens fällt der Blick in den Spiegel und sofort sind Frust und Unwohlsein da. Genau solche Situationen kennt Sabine Dürnberger aus ihrer Arbeit und aus Workshops mit Frauen. Viele können durchaus abnehmen. Die eigentliche Herausforderung beginnt danach: wenn das Leben nicht mehr nach Plan läuft. Dann zeigt sich, ob Veränderung tatsächlich im Alltag angekommen ist.
Die Rollen, in denen Frauen sich selbst verlieren
Dabei spielen für Dürnberger auch die Rollen eine wichtige Rolle, die Frauen täglich erfüllen. Die Mutter, die immer für alle da sein muss. Die Partnerin, die alles zusammenhält. Die Frau, die glaubt, stark sein und alles schaffen zu müssen und sich selbst dabei immer wieder hinten anstellt. Diese Rollen laufen oft so selbstverständlich ab, dass sie kaum noch hinterfragt werden. Sabine Dürnberger spricht in diesem Zusammenhang auch von Ego-Rollen: inneren Vorstellungen davon, wer wir sein müssen und was von uns erwartet wird. Sie beeinflussen nicht nur unsere Gedanken, sondern auch unsere Gewohnheiten und unser Essverhalten.
„Jetzt habe ich den ganzen Tag funktioniert“
Essen hat schließlich nicht immer nur mit körperlichem Hunger zu tun. Manchmal essen wir aus Langeweile. Manchmal aus Gewohnheit. Und manchmal wird Essen zur Belohnung nach einem anstrengenden Tag. Der Gedanke dahinter kann ganz einfach sein: „Jetzt habe ich den ganzen Tag funktioniert. Jetzt gönne ich mir wenigstens etwas.“ Genau hier setzt die Bewusstseinsarbeit von Sabine Dürnberger an. Nicht mit Verboten und nicht mit noch mehr Disziplin. Vielmehr geht es darum, wahrzunehmen, was in einem solchen Moment tatsächlich passiert. Vielleicht ist es gar nicht der Hunger, sondern Erschöpfung, Frust, das Bedürfnis nach Ruhe oder der Wunsch nach einem kleinen Moment nur für sich selbst. Wer diese Zusammenhänge erkennt, schafft die Möglichkeit, bewusster zu entscheiden.
Bewusstseinsarbeit statt noch mehr Selbstkontrolle
Sabine Dürnberger betont dabei, dass ihre Arbeit weder Psychologie noch Hypnose ist. Es geht vielmehr darum, die eigenen Gedanken, Erwartungen und Rollen bewusster wahrzunehmen und zu erkennen, aus welchem inneren Zustand heraus wir handeln. Welche Erwartungen stelle ich an mich? Warum glaube ich, immer funktionieren zu müssen? Und was passiert mit meinen eigenen Bedürfnissen, wenn ich ständig für alle anderen da bin? Dieses Bewusstsein ist für Sabine Dürnberger ein wesentliches Fundament für Veränderung. Denn neue Gewohnheiten sollen nicht nur dann funktionieren, wenn gerade alles gut läuft. Sie müssen auch Platz haben, wenn das Leben chaotisch wird.
Ernährung, Hormone und Stoffwechsel bleiben Teil des Ganzen
Das bedeutet nicht, dass Ernährung, Hormone oder Stoffwechsel unwichtig geworden sind. Sie bleiben wichtige Bestandteile der Arbeit bei Natürl-ICH. Auch Stress, Schlaf, Nervensystem und die individuellen Bedürfnisse des weiblichen Körpers können beeinflussen, wie leicht oder schwer sich Veränderungen umsetzen lassen. Der Unterschied liegt darin, all diese Themen nicht isoliert zu betrachten. Ein guter Ernährungsplan hilft wenig, wenn er im echten Leben keinen Platz findet. Und auch viel Wissen verändert wenig, wenn alte Verhaltensweisen in stressigen Momenten immer wieder übernehmen.
Abnehmspritze, ChatGPT und YouTube: Wissen allein reicht oft nicht
Noch nie hatten Frauen so einfachen Zugang zu Informationen rund ums Abnehmen. YouTube ist voll mit Ernährungstipps und Erfahrungsberichten. ChatGPT kann in wenigen Sekunden Rezeptideen, Trainingspläne oder Vorschläge für neue Routinen liefern. Gleichzeitig stehen Abnehmspritzen und andere medizinische Möglichkeiten stark im öffentlichen Fokus. Für bestimmte Menschen können solche Medikamente unter ärztlicher Begleitung eine sinnvolle Option sein. Doch auch sie beantworten nicht automatisch die Frage, warum jemand über Jahre immer wieder in denselben Kampf mit Essen, Gewicht und Selbstbild gerät. Viele Frauen, die zu Sabine Dürnberger kommen, haben bereits unglaublich viel Wissen gesammelt. Häufig fehlt ihnen nicht noch ein weiterer Ernährungstipp. Die spannendere Frage lautet: Warum gelingt es trotz all dieses Wissens nicht, dauerhaft anders zu handeln? Genau hier sieht Sabine Dürnberger die Grenze von reiner Information. ChatGPT, YouTube oder ein weiteres Ernährungskonzept können Wissen vermitteln. Persönliche Begleitung kann dagegen dabei helfen, zu erkennen, warum bestimmte Verhaltensweisen immer wieder auftauchen und was sie im Alltag auslöst.
Regulation statt Restriktion
Nachhaltiges Abnehmen bedeutet für Sabine Dürnberger deshalb nicht, sich immer stärker zu kontrollieren. Es geht vielmehr darum, früher zu erkennen, wann Stress, Überforderung oder Selbstvernachlässigung übernehmen. Wenn nach einem schwierigen Tag automatisch zur Schokolade gegriffen wird, soll nicht sofort der nächste Verzichtsplan folgen. Wichtiger ist die Frage, was in diesem Moment wirklich gebraucht wird und wie sich dafür auch andere Wege finden lassen. Dazu können bewusstere Essenspausen, kleine Momente der Selbstfürsorge, ein anderer Umgang mit Stress oder das Erkennen emotionaler Auslöser gehören. Auch Minikurse sollen Frauen einen niedrigschwelligen Einstieg ermöglichen und konkrete Themen wie Heißhunger, emotionale Blockaden oder wiederkehrende Alltagssituationen aufgreifen. Das Ziel ist nicht Perfektion. Entscheidend ist, dass Veränderung auch dann bestehen kann, wenn die Kinder krank sind, der Job fordert oder eine Woche einfach nicht nach Plan läuft.
Natürl-ICH: Veränderung, die im echten Leben bestehen darf
Viele Frauen wünschen sich nicht die nächste Diät. Sie wünschen sich vor allem, nicht mehr ständig gegen sich selbst kämpfen zu müssen. Genau hier setzt die heutige Arbeit von Sabine Dürnberger an. Ernährung, Hormone und Stoffwechsel bleiben wichtige Bausteine. Das Fundament bildet jedoch immer stärker die Bewusstseinsarbeit: das Erkennen eigener Gedanken, Erwartungen, Bedürfnisse und Rollen. Die Natürl-ICH-Methode möchte Frauen dabei unterstützen, nicht nur zu wissen, was sie verändern könnten, sondern auch zu verstehen, warum es bisher so schwer war, diese Veränderung im Alltag zu halten. Denn abnehmen können viele. Die entscheidende Frage ist, was passiert, wenn das Leben wieder dazwischenkommt.







