Für ein Umdenken beim Schenken: Geschenke mit Geschichte
LINZ. „Augen auf beim Spielzeugkauf!“ heißt es seit vielen Jahren in den vorweihnachtlichen Kampagnen der Kinderfreunde OÖ – so auch dieses Jahr.

„Ich hab dir was mitgebracht, das hat auch mir schon Spaß gemacht!“ – unter diesem Motto läuft die neue Aktion der oberösterreichischen Kinderfreunde. „Wir spüren einen sich wandelnden Zeitgeist. Es zählt die Qualität des Geschenks, unabhängig von der Originalverpackung. Mit unserer aktuellen Spielzeugkampagne wollen wir das verstärken“, erklärt Roland Schwandner, Landesvorsitzender der Kinderfreunde. Das Schenken von gebrauchtem Spielzeug schont jedoch nicht nur die Umwelt. Auch für die Kinder selbst hat es positive Auswirkungen: Es kann auch als eine Art Suchtprävention gesehen werden. Schließlich fördere es späteres Suchtverhalten, wenn Kinder immer das Neueste und Aktuellste haben müssen und diese Dinge dann auch bekommen.
Das ist zu beachten
Beim Schenken gilt es jedoch auch gewisse Dinge zu beachten. Werden nicht die eigenen Kinder beschenkt, ist es ratsam, sicherheitshalber mit Eltern vorab abzuklären, ob das Verschenken von gebrauchten oder selbstgemachten Spielsachen in Ordnung ist. Die Eltern sollten das Thema auch mit ihrem Kind besprechen. Schließlich ist es doch eher ungewöhnlich, bei einem Geschenk nicht auch aufwändige Plastikfolienverpackungen entfernen zu müssen. Außerdem sollte man sich Gedanken machen, ob das Kind mit dem Spielzeug Freude haben kann. Ist das Geschenk etwas, womit man selbst nichts anzufangen wusste, merkt man das oft beim Weiterschenken.


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