Digitalisiere sich wer kann!?

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Markus Luger, Leserartikel, 07.02.2018 10:19 Uhr

Digitalisiere sich wer kann – oder lieber doch nicht? Die Otelo Genossenschaft lädt alle Interessierten am Donnerstag, 8. Februar, ab 18 Uhr in das DH5 (Herrenstraße 5) im Rahmen des „Netzwerks Innovationskultur“ zur spielerischen Auseinandersetzung mit Künstlicher Intelligenz und Robotern. Die Linzer Robo-Psychologin Martina Mara gibt Input, anschließend wird gemeinsam diskutiert. Eintritt frei.

„Cozmo füttern“ sagt das Mädchen, das gerade 20 Monate alt geworden ist.Wie selbstverständlich integrieren wir Roboter und künstliche Intelligenzen in unser Alltagsleben. „Alexa, spiele Schlaflieder“ ordert darauf die Mutter, denn die Kleine soll eigentlich schon schlafen. Die will aber noch mit dem kleinen Roboter-Gefährt bzw. Gefährten spielen. Papa erklärt ihr, dass dieser auch schon schläft und der kleine „intelligente“ Lautsprecher des großen Onlinehändlers macht wie im geheißen. Das Mädchen schläft schließlich ein.

Die Gesellschaft digitalisiert sich, bzw. wird digitalisiert und wie jede Änderung ruft dies Hoffnungen und Ängste hervor. Wie sollen wir als Gesellschaft damit umgehen? Was ist nützlich und wo sollen wir Grenzen ziehen um die „Menschlichkeit“ zu erhalten und zu beschützen?

Die Otelo eGen lädt zu einer Veranstaltung, die diese Fragen behandeln soll.

18:00 – 18:15 – Ankommen in der DH5

18:15 – 19:00 – Digital Playground – „Digitalsierung“ spielerisch erleben

19:00 – 19:30 – Input von Martina Mara (siehe unten)

19:30 – 20:30 – Diskussion, Austausch, Vernetzung

amDonnerstag, 8. Februar 18:00 bis 20:30in der DH5, Herrenstraße 5, 4020 Linz

 

Eintritt frei

Bitte anmelden bei markus.luger@oteloegen.at

veranstaltet von OTELOeGen in Kooperation mit der Damen & Herrenstraße DH5; gefördert von Bildungsland Oberösterreich

 

Über Martina Mara:„Eine Robo-Psychologin, die gab es schon in Isaac Asimovs legendären Science-Fiction-Geschichten. Anders als die fiktionale Figur beschäftigt sich Martina Mara jedoch nicht mit dem Wohlbefinden von Robotern, sondern mit jenem ihrer immer zahlreicher werdenden Nutzerinnen und Nutzer.

Als Gründerin des Forschungsbereichs RoboPsychology am Ars Electronica Futurelab in Linz untersucht sie gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Wissenschaft die Bedingungen einer menschenfreundlichen Robotik.Ihre zentralen Fragen lauten:Wie können Roboter gestaltet werden, wie sollen sie sich Menschen gegenüber verhalten, sodass autonome Technologie nicht als Bedrohung, sondern möglichst als Bereicherung erlebt werden?

Martina hat an der Universität Koblenz-Landau zur Akzeptanz anthropomorpher Maschinen promoviert, sie spricht regelmäßig bei internationalen Kongressen und ist Mitglied des Österreichischen Rats für Robotik. Ihre wöchentliche Kolumne für die Oberösterreichischen Nachrichten schreibt sie (noch) ohne Hilfe eines Roboters.

Twitter: @martinamara

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