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OBERÖSTERREICH. Der Klimawandel verändert die Baumartenzusammensetzung, beeinflusst aber ebenso das Auftreten von Borkenkäferschäden und Sturmereignissen. Oberösterreichs Bauern setzen daher auf standortangepasste Mischwälder, um auch für zukünftige Generationen einen stabilen Wald zu sichern.
 

Der Klimawandel – Monokulturen sind besonders anfällig für Stürme. Foto: Wodicka
Der Klimawandel – Monokulturen sind besonders anfällig für Stürme. Foto: Wodicka

Nur so sind die vielfältigen Funktionen des Waldes weiterhin gewährleistet, vom Erholungsraum, über die Reinigung des Trinkwassers sowie dem Schutz vor Steinschlag und Lawinen bis hin zur Wirtschaftsgrundlage für Waldbesitzer und nachgelagerte Branchen.

Vielfältige Anforderungen

 “Insbesondere in den Tieflagen sind neue Waldbaukonzepte erforderlich. Je mehr Baumarten in den heimischen Wäldern vorkommen, desto wahrscheinlicher ist es, dass es Bäume gibt, die mit neuen Klimabedingungen zurechtkommen“, erläutert Franz Reisecker, Präsident der Landwirtschaftskammer Oberösterreich, der weiter erklärt: „Mehrere hundert Waldbesitzer haben vergangenes Jahr die Chance wahrgenommen sich weiterzubilden, um den Herausforderungen der zukünftigen Waldbewirtschaftung gewachsen zu sein. Damit ist auch in Zukunft gewährleistet, dass die vielfältigen Ansprüche an den Wald nachhaltig erfüllt werden können.“


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