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Die Faschingszeit erreicht heute ihren Höhepunkt und gleichzeitig auch den Abschluss.Und der Übergang in die Fastenzeit ist beinahe zu schnell.

Foto: KarepaStock, Shutterstock.com
Foto: KarepaStock, Shutterstock.com

Einfach mal albern sein und in eine andere Rolle schlüpfen. Masken tragen und jemand anderes sein.

Viele nutzen die Faschingszeit, die Bälle und den heutigen Faschingsdienstag um sich einmal im Jahr zu verkleiden und so richtig ausgelassen zu feiern. Die Vorbereitung auf manche Kostüme beanspruchen oft schon ein Jahr im Voraus damit für die große Party alles fertig und perfekt ist. Schließlich gibt es auf so mancher Feier auch Preise zu gewinnen.

Wie auch bei unserem Tips- Faschingsgewinnspiel.

Doch dann kommt er! Der Tag danach, und mit ihm oft ein ganz böser Kater. Das Leiden ist groß und wer kennt nicht den Gedanken: ich trinke nie wieder! :-) 

Wenn die Übelkeit einen dazu bringt, nichts zu sich zu nehmen, hat dies in dem Falle meist nichts mit fasten zu tun. Der Magen rebelliert, man fühlt sich schwach und will einfach nur im Bett vor sich hin vegetieren.

Oder die Gelüste tendieren Richtung Fast Food. Herrlich der Gedanke an dieses Zeug. 

Durch den erhöhten Alkoholkonsum hat der Körper Elektrolyte verloren die nun wieder ausgeglichen werden wollen. Kräutertee und Suppe tut dem Magen gut, Saures wie zum Beispiel Gurken, Tomatensaft und anderes Salziges gibt zusätzlich wieder Power. Das Reparatur Seiterl am nächsten Tag will von unserer Seite keiner bestätigen. Bei manchen hilft es, bei manchen nicht! :-)

Wenn der Kater schlimm genug ist, ist die nun angebrochene Fastenzeit auch für Verweigerer eine Willkommene Gelegenheit.

Die genaue Definiton von Fasten ist: völlige oder teilweise Enthaltung von allen oder bestimmten Speisen, Getränken und Genussmitteln über einen bestimmten Zeitraum hinweg, üblicherweise für einen oder mehrere Tage. Diese Ansicht hat sich aber über die Jahre gelockert und das Fasten erfolgt aus verschiedenen Gründen.

Die einen tun es aus religiösen Gründen, die anderen aus gesundheitlichen und wieder andere einfach nur so bzw nur auf bestimmte Genussmittel oder Vergnügungen bezogen. Ob Verzicht auf Zigaretten, Süßes, Alkohol, Social Media oder auch auf fernsehen. Alles ist möglich.

Offiziell und aus dem christlichen Glauben heraus beträgt die Fastenzeit 40 Tage. Doch dies sollte nach eigenem Ermessen beschlossen und sich vorgenommen werden um einem vorzeitigen Abbruch entgegenzuwirken.

Wichtig bei der Sache ist, es aus tiefer Überzeugung und mit Freude zu machen. Neben dem Verzicht soll Fasten auch Erleichterung bedeuten. Sich für gewisse Zeit von etwas bestimmten „loszusagen“ kann unheimlich befreien und leichter machen.

Der Verzicht auf Süßes oder Alkohol tut dem Körper gut, für eine gewisse Zeit das Smartphone oder Facebook in geringeren Maßen nützen – bringt die sozialen Kontakte und Gespräche wieder in den Vordergrund.

Die Palette ist riesig und das eine oder andere wäre doch für jeden dabei.

Solltest du dich entschlossen haben, deinem Körper durch die gesamte Fastenzeit eine Auszeit zu geben und ihn zu reinigen, legen wir dir ans Herz dich vorab gründlich zu informieren. Nur eine gesunde und verantwortungsbewusste Vorgehensweise ist sinnvoll und bringt den gewünschten Effekt.


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