Arbeiterkammer warnt vor Fake-Shops im Internet

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(Foto: Rawpixel.com/Shutterstock.com)
Karin Seyringer Karin Seyringer, Tips Redaktion, 14.10.2020 17:37 Uhr

OÖ. Bei der Arbeiterkammer (AK) OÖ häufen sich Anfragen zu Fake-Shops im Internet. Der Konsumentenschutz rät vor einem Kauf daher, genau zu schauen und die Mindestanforderungen wie Impressum oder AGBs zu prüfen.

„Ich habe bei einem Online-Shop bestellt. Erst danach habe ich mir die Händler-Bewertungen durchgelesen und viele negative Beiträge gefunden. Kunden schreiben, dass sie ihre Ware nicht erhalten haben. Jetzt habe ich ein ungutes Gefühl! Habe ich bei einem Fake-Shop eingekauft?“ Anfragen wie diese zu Fake-Shops häufen sich aktuell bei den AK-Konsumentenschützern. Auch aufgrund der Corona-Situation greifen viele vermehrt aufs Online-Shopping zurück.

Betrüger machen sich das zunutze. Mit professionell gemachten Kopien bekannter Online-Shops werden Konsumenten in die Falle gelockt. „Die schlechte Nachricht: Wenn im Voraus bezahlt wurde, ist das Geld meist verloren“, so die AK-Experten.

Fake-Shops erkennen

Erst beim genaueren Blick auf den Online-Shop kann man erkennen, ob es sich um eine Falle handelt. Etwa, wenn die Domain auf .net statt .de endet. Viele dubiose Seiten führen auch kein Impressum an, die AGBs sind oft in schlechtem Deutsch verfasst, oft fehle die Widerrufsbelehrung, Gütezeichen werden nur als Bild in die Webseite integriert oder nicht korrekterweise auf die Gütesiegel-Websites verlinkt.

  • Impressum: Gibt Aufschluss über den Sitz des Unternehmens, ist dieser außerhalb der Europäischen Union, ist die Rechtsdurchsetzung schwierig bis unmöglich. Ein Impressum sollte Postanschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse bereitstellen.
  • AGBs: Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen informieren über Zahlungsmodalitäten, Rückgaberecht und Versandkosten und mehr. Sie sind bei seriösen Unternehmen umfangreich und sprachlich korrekt.
  • Widerrufsbelehrung: Der Verkäufer ist verpflichtet über die Widerrufs­möglichkeit eines Vertrags zu informieren und hat auch ein Widerrufsformular zur Verfügung zu stellen.
  • Gütezeichen: Bei seriösen Webseiten kann sich der Konsument durch Klicken auf das Gütezeichen informieren, ob der Online-Shop wirklich zertifiziert und autorisiert wurde das Gütezeichen im Shop zu führen. Führt der Klick zum Beispiel auf das E-Commerce-Güte­zeichen nicht auf die zugehörige Website, handelt es sich um eine Fälschung.
  • Bewertungen: Bewertungen können dazu beitragen sich über einen Online-Shop zu informieren. Aber auch hier ist Vorsicht geboten, da auch diese auch gefälscht sein können.

Ein weiterer Tipp der Konsumentenschützer: Bei unbekannten Shops wenn möglich nicht im Voraus bezahlen.

Eine Liste bekannter Fake-Shops ist auf www.watchlist-internet.at zu finden.

Kommentare

  1. Daniel
    Daniel15.10.2020 15:03 Uhr

    Google Bewertungen - Nichts neues, google bewertungen kaufen kann man inzwischen überall, man muss nur kurz googeln schon kommt man auf seiten wie bspw. www.bewertungsfee.com ---> also augen auf!!

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