Grundpfeiler Vorsorge: 100.000 Euro für Gesundheitsförderung in Linz
LINZ. „Vorsorge ist der Grundpfeiler für eine gesunde Stadt“, so der Linzer Gesundheits-Stadtrat Michael Raml. Mit insgesamt 100.000 Euro unterstützt das Gesundheitsressort der Stadt Linzer Vereine und Organisationen, die sich für die Gesundheitsvorsorge einsetzen, im Jahr 2020.

„Abseits von Corona ist es sehr wichtig, nicht auf andere Krankheiten zu vergessen. Behandlungen und Vorsorgeuntersuchungen sollen keinesfalls abgesagt werden“, so Stadtrat Raml, der selbst im Babyalter ein Auge aufgrund eines Tumors verlor. „Meine Eltern haben mich Gott sei Dank sofort von Spezialisten untersuchen lassen, als ihnen ein Schielen beim linken Auge aufgefallen ist. Dadurch wurden schlimmere Auswirkungen verhindert. Deshalb sind mir Vorsorgeuntersuchungen ein persönliches Anliegen.“
Unterstützung für wertvolle Arbeit
Mit rund 100.000 Euro unterstützte das Gesundheitsressort dieses Jahr die Vorsorgearbeit in Linz. Die finanziellen Zuwendungen gingen unter anderem an die Krebshilfe, den Dachverband der Selbsthilfegruppen und das Institut für Suchtprävention. „Mit dieser finanziellen Unterstützung kann die wertvolle Arbeit dieser Einrichtungen aufrechterhalten werden. Ihre Angebote sind gerade in Zeiten, in denen Corona den Alltag bestimmt, besonders wichtig. Durch die Krise und die von ihr verursachten persönlichen Veränderungen braucht es vor allem Vorsorgeorganisationen, die zur Stelle sind, wenn sie gebraucht werden. Daher freut es mich, dass das Linzer Gesundheitsressort hier mithelfen kann“, unterstreicht der Gesundheitsstadtrat.
Vorsorge nicht aussetzen, Online-Angebote nutzen
„Auch, wenn Corona derzeit das vorherrschende Thema ist, werden alle notwendigen Krebs-Behandlungen uneingeschränkt durchgeführt. Besonders wichtig ist es auch, bei auffälligen Symptomen sofort zur reagieren. Denn, je früher Krebs erkannt und behandelt wird, umso höher sind die Heilungschancen“, erklärt auch der Chirurg und Präsident der Krebshilfe OÖ Andreas Shamiyeh.
Die Krebshilfe OÖ bietet Beratung auch telefonisch und online an. „Psychoonkologische Beratung ist wichtiger denn je. Durch Covid-19 werden zusätzlich viele Unsicherheiten und Ängste ausgelöst. Die Berater der Krebshilfe OÖ sind konstante Ansprechpartner. Wir können nicht heilen, aber wir helfen“, ergänzt die Klinische- und Gesundheitspsychologin Monika Hartl, Beratungsstellensprecherin der Krebshilfe.


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