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LINZ/SAPORISCHSCHJA. Die Stadt Linz organisiert seit Ausbruch des Ukraine-Krieges Hilfsangebote für die Bevölkerung vor Ort. Nun wurde die nächste Hilfslieferung veranlasst, gemeinsam von Stadt Linz, der OÖ Gesundheitsholding und den OÖ Ordensspitälern, für die ukrainische Stadt Saporischschja – seit 1983 eine Partnerstadt von Linz.

  1 / 3   Die Hilfsgüter wurden durch die Linzer Berufsfeuerwehr koordiniert und entsprechend auf den Transporter verladen. (Foto: Berufsfeuerwehr Linz)

Dringend benötigte Hilfsgüter wie Krankenbetten, EKG-Geräte, Desinfektionsmittel, Schutzkleidung sowie Infusionspumpen werden ins Kriegsgebiet geliefert. Die Linzer Berufsfeuerwehr übernimmt die gesamte Koordination. Die Hilfsgüter wurden entsprechend gesammelt, verpackt und gewogen.

Die Hilfslieferung wurde am Dienstag von einer Spedition abgeholt, die auf Transporte in das 2.000 Kilometer entfernte Kriegsgebiet spezialisiert ist.

„Ich bedanke mich bei der Gesundheitsholding und den Ordensspitälern für ihre unkomplizierte und großzügige Unterstützung dieser Hilfsaktion, aber auch bei der Berufsfeuerwehr Linz für die professionelle Abwicklung. Durch unsere direkte Abstimmung mit den Menschen in Saporischschja können jene Hilfsgüter geliefert werden, die vor Ort am nötigsten gebraucht werden“, betont Bürgermeister Klaus Luger.

„Diese Hilfslieferung macht deutlich, welche Spuren der Krieg in unserer einst 780.000 Einwohner zählenden Partnerstadt hinterlässt. Mit den Gütern können wir die leidgeprüften Menschen punktgenau unterstützen und zumindest mit dem Nötigsten zur Seite stehen“, so der für Städtepartnerschaften zuständige Sicherheitsstadtrat Michael Raml.

Spitäler unterstützen gerne

„Mit unseren Sachspenden aus den Kliniken der OÖ Gesundheitsholding hoffen wir einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der medizinischen Versorgung der leidgeprüften Bevölkerung in Saporischschja leisten zu können“, so der Vorsitzende der Geschäftsführung Franz Harnoncourt. Peter Ausweger, Geschäftsführer der Oö. Ordensspitäler Koordinations GmbH ergänzt: „Die humanitäre Hilfe ist eine der wichtigsten Wertesäulen in den Ordensspitälern. Unsere Aufgabe, den Menschen in der Not zu helfen, beschränkt sich nicht auf Oberösterreicher. Besonders die Menschen in der kriegsgebeutelten Ukraine bedürfen unserer Hilfe und daher war es für uns selbstverständlich, die Lieferung der Hilfsgüter zu unterstützen.“


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