Handball Liga Austria: Rote Laterne leuchtet wieder in Linz
Zurück an das Tabellenende der Handball Liga Austria stürzte der HC LINZ AG am sechsten Spieltag des Grunddurchganges ab. Bei Bärnbach/Köflach setzte es mit 26:27 die bereits fünfte Niederlage in der laufenden Meisterschaft.

Die Mannschaft von Chefcoach Nermin Adzamija erwischte den besseren Start und führte schnell 5:2. Vorerst nichts anbrennen ließ die Defensive, die letztlich aber den zehnfachen Torschützen Maxim Butenko aus Moldawien nicht in den Griff bekam. „Wir konnten uns nicht absetzen und brachen in der zweiten Spielhälfte ein. Einen Punkt hätten wir uns dennoch verdient. Jetzt ist der schlimmste Fall eingetreten, obwohl wir eine gute Vorbereitung hatten“, schüttelt Julius Hoflehner, mit sechs Toren zweitbester Linzer Schütze hinter Stefan Lehner, der es auf acht Treffer brachte, ungläubig den Kopf.
Zur Pause noch hauchdünn 16:15 voran, mussten sich die Linzer im zweiten Durchgang bei Torhüter Benjamin Eichinger bedanken, dass die Niederlage nicht schon früher unliebsame Gewissheit wurde.
Am Schlussmann gescheitert
Kurz vor dem Ende gelang den mit dem Rücken zur Wand stehenden Gästen, die nie aufgaben, der Anschlusstreffer. In der letzten Aktion der heißen Partie hatte Dominik Ascherbauer den Ausgleich in der Wurfhand. Der Nationalspieler scheiterte aber am ausgezeichneten Steirer Schlussmann Peter Szabo.
Das zweite Auswärtsspiel in Folge bestreitet des HC LINZ AG gegen die Spielgemeinschaft Westwien (So., 11. 10., 16 Uhr). www.hclinz.at








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