Kunstturnen: Über Glasgow zu den Spielen in Rio
LINZ/LASBERG. Exakt ein Drittel der rotweißroten Kunstturner bei der Weltmeisterschaft in der schottischen Metropole Glasgow kommt aus Oberösterreich.

Der Fokus der sechs Frauen rund um die frisch gebackene 23-jährige Mehrkampf-Staatsmeisterin Lisa Ecker (Askö Kleinmünchen) liegt zur Gänze auf der Teamleistung. Nur die besten 24 der letztjährigen WM sind mit einer kompletten Formation startberechtigt. Österreich belegte in China Platz 22. „Nach einer ruhigen Vorbereitung bin ich optimistisch, dass wir uns punktemäßig steigern und heuer noch besser abschneiden“, lässt Nationaltrainer Laurens von der Hout außer Ecker die Vorarlbergerinnen Elisa Hämmerle, Olivia Jochum, Jasmin Mader sowie die Debütantinnen Marliers Männersdorfer und Erja Metzler auftreten.
Nur Einzelmehrkampf zählt
Ausschließlich der individuellen Mehrkampfleistung gilt die Konzentration der Herrenauswahl mit Fabian Leimlehner (SU WimbergerHaus Lasberg), Lukas Kranzlmüller (ÖTB Turngemeinde Jahn Linz Lustenau) und dem Steirer Vinzenz Höck. Denn nur über diese ist es den Athleten im komplizierten Olympia-Qualimodus möglich, schrittweise einen Quotenplatz für die Spiele 2016 zu erarbeiten. „Ich bin zuversichtlich, dass wir unsere Ziele erreichen und beim nächsten Olympia Test Event dabei sind“, sieht Chefcoach Petr Koudela harte Wettkämpfe auf die österreichische Herrenriege zukommen.
Turnen um Olympiaticket
Mit mehr als 600 weiblichen und männlichen Aktiven aus 91 Ländern ist die Weltmeisterschaft in Schottland von 23. Oktober bis 1. November die größte in der traditionsreichen Geschichte dieser Weltsportart. Zusätzlich besondere sportliche Wertigkeit bekommen die Spiele nicht nur durch die 14 Titelentscheidungen, sondern auch als erste von nur zwei Qualifikationsmöglichkeiten für die Olympischen Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro. www.oeft.at








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