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Einziger Österreicher im Slalomweltcup der Windsurfer ist Marco Lang. Vor fünf Jahren machte der Linzer sein sportliches Hobby zum Beruf.

  1 / 2   Mit großen Problemen hatte der 30-jährige Linzer Marco Lang (2. v. r.) beim Slalom-Weltcup der Windsurfer auf Fuerteventura zu kämpfen. Fotos: Tom Brendt

Erste Versuche auf dem für die meisten Amateure oft zu schmalen Brett machte der zweifache Meister bei nationalen Titelkämpfen als Elfjähriger  unter Anleitung seines Großvaters am Traunsee.

Profi nach Schulabschluss

Sofort nach dem Abschluss einer Tourismusschule bearbeitete der Gewinner des Swiss Cups 2014 im französischen Hyeres internationale Wettkampfgewässer und zählt mittlerweile zu den besten Slalomartisten unter den Windsurfern weltweit. „Bei bestimmten Windbedingungen ist Marco für mich überhaupt der Schnellste“, meinte im Vorjahr beispielsweise Teamkollege Christoph Pressler (42).

Sehr windige Angelegenheit

Beim dritten Slalom-Weltcup des Jahres am Strand von Sotavento auf Fuerteventura hatte Marco Lang bei hohen Windgeschwindigkeiten von bis zu 70 Stundenkilometern wie viele Mitbewerber mit schweren Problemen zu kämpfen. „Leider ist es überhaupt nicht so gelaufen, wie ich mir das gewünscht und vorgestellt habe. Am zweiten Tag verletzte ich mich am Oberschenkel, am dritten warf mich ein Materialbruch früh aus dem Rennen“, stand am Ende Rang 33 unter 62 Finishern zu Buche. Pech für den 30-Jährigen: Windstärken dieser Kategorie bevorzugen vor allem Athleten besonders kräftiger Statur. Und zu diesen zählt der 1,86 Meter große Lang trotz seiner 91 Kilogramm nicht unbedingt.

Nächste Station Dänemark

„Jetzt tanke ich erst einmal ordentlich Energie, damit ich beim nächsten Event wieder meine gewohnte Form ausspielen kann“, findet sich Lang vor der Rennwoche im dänischen Hvide Sande von 4. bis 9. September in der Slalom-Weltrangliste auf Platz 33 unter 91 Klassierten. In Führung liegt der Franzose Pierre Mortefon vor Matteo Iachino aus Italien und dem Briten Ross Williams. Der Gesamtweltcupsieger darf sich auch Weltmeister nennen. www.marco-lang.com


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