16. Oberbank Linz Donau Marathon: Anthony wiederholte Sieg von 2015
Rund 19.300 Teilnehmer aus mehr als 70 Nationen bereicherten den von Tips präsentierten 16. Oberbank Linz Donau Marathon. Über die volle Distanz von 42,195 Kilometer seinen zweiten Sieg nach 2015 bei Oberösterreichs größter Laufsportveranstaltung feierte Anthony Maritim.

Lief der Kenianer vor zwei Jahren nach 2:09:39 Stunden durch das Ziel, war er diesmal noch um 28 Sekunden schneller, obwohl leichter Wind dem Topläufern zu schaffen machte. „Trotzdem bin ich glücklich, die viertbeste je in Linz gelaufene Zeit erreicht zu haben“, relativiert der 30-Jährige, der seine Landsleute Ngatuny Oliaulo und Eric Kering Kimutai auf die Plätze verwies.
Knapp vorbei am WM-Limit
Als Vierter schnellster Österreicher war Ketema Lemawork. Am WM-Limit von 2:15 Stunden schrammte der gebürtige Äthiopier aber um 1:08 Minuten vorbei. „Leider wurde mein Tempomacher ab Kilometer achtundzwanzig immer langsamer“, genoss der 30-Jährige aber dennoch das Lauferlebnis in Oberösterreichs Landeshauptstadt.
Ein beinhartes Duell um den Sieg lieferten sich die zwei Schnellsten des Damenfeldes. Die Kroatin Danijela Kuna lief schließlich um die Lächerlichkeit von drei Sekunden früher über die Ziellinie als ihre Landsfrau Nikolina Stepan. Rotweißrote Nummer eins war die drittplatzierte Karin Freitag.
Frau Doktor an der Spitze
Über die Halbdistanz musste sich Lokalmatador Christian Haas nur dem Schweizer Geronimo von Wartburg geschlagen geben. Die Mühlviertlerinnen Bernadette Schuster und Andrea Springer landeten hinter der deutschen Siegerin Tina Fischl auf den Plätzen zwei und drei.
Andrea Mayr, die wohl schnellste Ärztin des Landes, setzte sich im Viertelmarathon vor Titelverteidigerin Anita Baierl durch. Bei den Herren triumphierte der Salzburger Peter Herzog vor Mustafe Abdilaahi aus Somalia.
Nachwuchs fühlte sich wohl
Auf völlig neue Beine stellten die Veranstalter den Junior-Marathon. Die Auswahl der altersadäquaten Strecken erfolgte nach sportmedizinischen, wissenschaftlichen und psychologischen Gesichtspunkten. Nicht mehr zugelassen waren Begleitpersonen. Den 2400 Kindern und Jugendlichen der Geburtsjahrgänge 2000 bis 2011 gefielen die seit Wochen ausgebuchten Bewerbe über Distanzen von 210, 420 und 2100 Meter trotzdem – oder gerade deswegen.


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