Tipico Bundesliga: Aufsteiger stoppt Tabellenführer
LINZ/PASCHING. Mit einem sensationellen 2:1-Heimerfolg über den souveränen Tabellenführer Sturm Graz, der mit blütenweißer Weste nach Oberösterreich kam, glänzte der LASK zum Auftakt der siebenten Bundesligarunde.

Der Aufsteiger trat erstmals mit Neuzugang Emanuel Pogatetz (34) in der Startformation auf und begegnete dem überlegenen Tabellenführer in einem ausgeglichenen Duell auf Augenhöhe. Erstmals Jubel brandete unter den meisten der 6009 Fans in der restlos ausverkauften TGW Arena in der zehnten Minute auf. Dogan Erdogan zirkelte einen Freistoß in den Strafraum, der Ball segelte vorbei an Freund und Feind und landete zur schwarz-weißen Führung im Gehäuse von Torhüter Jörg Siebenhandel.
Glanztaten des Kapitäns
Der Favorit verstand den Weckruf, wurde postwendend gefährlicher. LASK-Schlussmann Pavao Pervan drehte einen Distanzknaller von Deni Alar mit Hilfe der Querlatte zur Ecke (12.) und musste sich vier Minuten später auch bei einem Schuss von Philipp Huspek gehörig strecken. Beim überfälligen Ausgleich war der Kapitän aber chancenlos. Nach einem Strafraumfoul von Christian Ramsebner am Ex-Rieder Peter Zulj versenkte Alar den Elfmeter trocken (24.).
Neo-Teamspieler netzte ein
Dann war wieder der LASK am Drücker. Neo-U21-Teamspieler Maximilian Ullmann verwertete ein Zuspiel von Bruno zur neuerlichen Führung. Noch vor der Pause vergab Peter Michorl einen Sitzer auf das 3:1.
Miss versüßte Pause
Nachdem in der Pause die 19-jährige Miss Oberösterreich Bianca Kronsteiner das Publikum verzauberte, parkte der eingewechselte Philipp Zulechner bei einer dicken Ausgleichschance das Spielgerät per Kopf im Außennetz (47.). Erdogan prüfte den in dieser Szene unsicher wirkenden Siebenhandl, Pervan machte zwei Schüsse von Alar unschädlich. Zehn Minuten vor dem Ende fischte der LASK-Goalie einen Kopfball von Emeka Eze aus der Kreuzecke.
Der LASK brachte das Ergebnis gegen in der zweiten Hälfte bärenstarke Grazer über die Distanz und feierte den dritten Sieg im vierten Saison-Heimspiel. Sturm musste mit der Niederlage nach maximalen 18 Punkten aus den ersten sechs Versuchen in der neuen Meisterschaft erstmals Federn lassen.


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