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LINZ. 11 Uhr. Das Training der Black Wings neigt sich dem Ende zu. Hinter der Bande warten zwei besondere Menschen, ohne die Eishockey in Linz kaum möglich wäre.
 

Armin Ratzesberger, Black-Wings-Spieler Mario Altmann (Nummer 41) und Wolfgang Janout nach dem Training. Foto: Hamedinger

Wolfgang Janout (57) und Armin Ratzesberger (23) sind die beiden Männer, die hinter den Kulissen der erfolgreichen Eishockey-Cracks arbeiten. „Unser Arbeitstag beginnt in der Regel schon um 6.30 Uhr. Wir kümmern uns um das Wäschewaschen, das Schleifen der Schlittschuhe, das Vorbereiten der Schläger und bereiten Trinken und Essen vor“, erklärt Janout, der für seinen Traumjob als Zeugwart vor einigen Jahren seinen Posten bei der Post gekündigt hat. Und Janout bereut den Jobwechsel keinen Augenblick.: „Man muss ein bisserl ein Spinner sein, um den Chef von 30 erwachsenen Kindern zu spielen. Aber das bin ich auch irgendwie.“

Man muss persönliche Vorlieben kennen

Bei Auswärtsspielen der Black Wings reisen Janout und Ratzesberger – je nach Entfernung – ein oder zwei Tage vorher zum Spielort, um alles perfekt vorzubereiten: „60.000 Kilometer mit dem eigenen Auto sind keine Seltenheit – pro Saison selbstverständlich“, erklärt Ratzesberger, der sich auch um den Einkauf und die Buchhaltung kümmert. Der 23-jährige Handelsschulabsolvent weiß auch, auf welche Dinge es sonst noch bei seiner Arbeit ankommt: „Man muss die persönlichen Vorlieben der Spieler kennen. So bevorzugen die einen härtere Schläger, die anderen wieder welche, die mehr gebogen sind und andere möchten einen Schläger, der im Handschuh „rutscht“.“


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