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LINZ/PASCHING. Der Erfolgslauf des LASK ging in Wien zu Ende. Nach vier Siegen in den jüngsten fünf Runden ohne Niederlage und zuletzt drei in Serie zog der Aufsteiger bei Rekordmeister Rapid Wien mit 0:2 den Kürzeren.

Duell zweier Oberösterreicher: LASK-Verteidiger Christian Ramsebner (l.) gegen den Rapid-Offensivmann und gebürtigen Linzer Philipp Schobesberger. Foto: GEPA

Ihre Gefährlichkeit deuteten die Wiener vor 14.800 Augenzeugen im Allianz Stadion erstmals bereits in Minute sieben in Person von Giorgi Kvilitaia an. Der Georgier knallte das Rund aus vollem Lauf aber nur an die Stange. Dann drehte LASK-Schlussmann und Kapitän Pavao Pervan einen Schuss von Joelinton über die Querlatte. Zwischendurch fielen auch die Schwarz-Weißen durch Offensivaktionen auf, blieben aber zu harmlos. Anders die Gastgeber. Eine Maßflanke von Thomas Murg verlängerte Kvilitaia per Kopf zur Führung (45.).

Mut zum Risiko

Nach Wiederbeginn hatten die Gäste vorerst mehr Ballbesitz, konnten daraus aber kein Kapital schlagen. Cheftrainer Oliver Glasner reagierte, setzte alles auf eine Karte und brachte Stürmer Rene Gartler für Verteidiger Felix Luckeneder (66.). Zuvor hatte er bereits Rajko Rep für Thomas Goiginger eingewechselt (59.). Fruchtbringend waren die personellen Maßnahmen freilich nicht. Den entscheidenden Treffer zum 2:0 erziele abermals Kvilitaia (69.), als Zuspieler glänzte wieder Murg. Ein drittes Gegentor verhinderte Pervan mit einer Glanztat nach einem Schuss von Dejan Ljubicic (90.).

Somit bleibt es vorerst dabei. Der letzte LASK-Sieg bei Rapid datiert vom 27. Mai 2000 und ist beinahe sagenhafte 6482 Tage her. Den Treffer zum 1:0-Endstand fixierte damals Jürgen Panis drei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit.

Winterkönig rückt an

Den Heimschlager gegen den Tabellenzweiten SK Puntigamer Sturm Graz spielt der LASK am Samstag, 3. März, ab 16 Uhr in der TGW-Arena Pasching. Am 9. September 2017 siegten die Schwarz-Weißen durch Tore von Dogan Erdogan und Maximilian Ullmann beziehungsweise Deni Alar 2:1 und fügten dem späteren „Winterkönig“ die erste Niederlage in der laufenden Meisterschaft zu. Im zweiten Saisonduell am 25. November setzten sich die Grazer mit 1:0 durch. Den entscheidenden Treffer erzielte Charalampos Lykogiannis erst in der Nachspielzeit.

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