Bewegungskunst und darstellende Kunst: Spektakuläres Stabhochspringen unter dem Lentos Kunstmuseum
Linz. 13 Weltklasse-Stabartisten freuen sich auf ihren Auftritt auf der interessantesten, attraktivsten und spannendsten Stabhochsprung-Location. Erstmals kommt ein 6m-Springer, der aktuell beste Stab-hochspringer der Welt, zum TGW-LENTOS Jump. Timur Morgunov freut sich auf seinen Auftritt in Linz.

Am Abend des 12. September trifft Bewegungskunst auf darstellende Kunst in einem spektakulären architektonischen Raum. Der Sport sprengt Grenzen bzw. Sportler nähern sich den Grenzen eines sportatypischen Raumes. Der große überdachte Aktionsraum unter dem Lentos Kunstmuseum mit dem imposanten Blick nach Urfahr und auf den Pöstlingberg (Donaufenster) stellt eine weltweit einzigartige Bühne für die Leistungssportler dar. Im Einsatz ist die weltweit größte mobile Stabhochsprunganlage im Anschluss an einen 50 m langen und 45 cm hohen (An)-Laufsteg. Einzigartig ist auch die hautnahe Interaktion zwischen den Athleten beim Anlauf und Sprung mit den vielen Zusehern direkt daneben. Der Mix aus Bewegung, Musik, Licht und Publikumsanimation sorgt für eine einzigartige Stimmung.
EM-Stimmung in Linz
Wenn am 12. September der TGW LENTOS Jump über die Bühne geht, kommt in Linz EM-Stimmung auf. Das hochklassige Stabhochsprung-Finale der Herren ist in den Köpfen noch fest verankert. Der Altmeister und Rekordhalter Renaud Lavillenie wird von zwei Jungspunden überflügelt. 5,95 Meter reichen dem Franzosen nur für Bronze. Armand Duplantis (19 Jahre) und Timur Morgunov (21 Jahre) sprangen beide über sechs Meter und Letztgenannter ist der absolute Topstar der heurigen Auflage und der erste 6-Meter-Springer unter dem Lentos Kunstmuseum.
Herausragende Konstanz und Leichtigkeit bei Timor Morgunov
In Berlin kürte sich der unter neutraler Flagge antretende Russe zum Vize-Europameister. Nach einer langen und strapaziösen Saison hat Morgunov jedoch noch nicht genug. Sowohl beim Diamond League Meeting in Brüssel, als auch im Rahmen von Weltklasse in Zürich siegte der Youngster mit Sprüngen über 5,90 Metern (Zürich 5,91 m, Brüssel 5,93 m) und ließ dabei die aktuelle Crème de la Crème des Stabhochsprungs ganz alt aussehen.Mit Eleganz und einer spielerischen Leichtigkeit setzte sich Morgunov gegen Kaliber wie Olympiasieger Sam Kendricks (Weltmeister 2017), der polnischen Fraktion bestehend aus Pawel Wojciechowski (Weltmeister 2011) und Piotr Lisek (Halleneuropameister 2017), erneut Renaud Lavillenie und auch den Wunderknaben Armand Duplantis durch.
Spiegelnde Decke als Herausforderung
Wie werden der Russe und die anderen Weltklasse-Athleten heuer mit der ganz speziellen Situation unter der spiegelnden Decke umgehen (Anlaufhöhe 45 cm, Decke 7,09 m, d.h. bei einem eventuellen 5,80 m Sprung bleiben noch 84 cm Luftraum über der Latte. Ein Sprung über 5,75 m beim TGW LENTOS Jump entspricht einem 5,95 m Sprung auf einer regulären Stabhochsprunganlage. 5,80 m unter dem LENTOS entsprechen wahrscheinlich schon einem 6 m Sprung.
Weltklasseathleten in Linz
Die Qualität des Starterfeldes entspricht fast der Europameisterschaft: 9 EM-Teilnehmer aus Berlin und dazu der Meetingrekordhalter Michal Balner aus Tschechien und die 2 besten Österreicher Riccardo Klotz (heuer schon 5,31 m) und der beste Oberösterreicher Sebastian Ender (5,10 m) stehen am Start. Bereits im vorgelagerten Frauen- und Juniorenbewerb (ab 16 Uhr) starten 3 Weltklasse-Frauen und interessante Nachwuchsspringer aus Österreich und England. Das Interesse der Weltklasseathleten zeigt, dass der TGW-LENTOS Jump aufgrund der außergewöhnlichen Location bereits Kultstatus erreicht hat. Nahezu alle Teilnehmer der letzten Jahre haben ihr Interesse an einem Start beim heurigen Event bekundet. Auch das Publikumsinteresse ist groß. Der Eintritt ist frei.


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