Faustball: Froschberger Derbysieg, kein Auftakterfolg für FBC-Damen
LINZ/OÖ. Als Linzer Nummer eins in der ersten Herrenfaustball-Bundesliga ging DSG UKJ Froschberg aus der Auftakt-Doppelrunde der neuen Meisterschaft hervor.

Im direkten und vor allem besonders prestigeträchtigen Duell mit dem Lokalrivalen FBC ABAU Linz Urfahr ging der erste Durchgang 8:11 verloren, was die Froschberger aber nicht aus der Ruhe brachte. In einem von vielen Blockduellen und starken Abwehrleistungen geprägten Match übernahmen sie immer mehr die Initiative und setzten sich letztlich verdient in vier Sätzen durch.
Niederlage in fünf Sätzen
Weniger prächtig lief es für die Froschberger gegen Enns. Die Fünf von Bernhard Himmelbauer verspielte eine Zwei-Satz-Führung und verlor noch 2:3. „Über weite Strecken spielten wir gut, waren dann aber nicht konsequent genug, die entscheidenden Punkte zu machen. Schade, der Sieg war zum Greifen nahe“, bilanziert der Cheftrainer.
Veränderter Spielerkader
Nach dem Abgang der offensiv ausgerichteten Deutschland-Legionäre Ruben Schwarzelmüller und Marcel Stoklasa startete der FBC mit verändertem Kader in die neue Hallenmeisterschaft. Außerdem führt Siegfried Simon als Neo-Coach an der Seitenlinie das Zepter. „In Zukunft müssen wir versuchen, schneller auf den Punkt zu gehen. Drei oder vier Anläufe kann man sich auf diesem Niveau nicht leisten“, formuliert Romeo Dominioni, selbstkritischer Angriffspartner von Kapitän Bela Gschwandtner.
Auch Damen blieben sieglos
Zum Vergessen war der Saisonauftakt auch für die Damenriege von FBC ABAU Linz Urfahr. Bei der Doppelrunde in der Sporthalle Freistadt setzte es ohne Offensivspielerin im Kader eine 2:3-Niederlage gegen die Gastgeberinnen und ein 0:3 gegen FSC Wels 08. „Das Unternehmen Klassenerhalt hat begonnen. Mit ungeheurem Willen und viel Kraftanstrengung wollen wir das Unmögliche möglich machen“, fordert Trainer Manfred Leitner „bestmöglichen Zusammenhalt, um gemeinsam um den Verbleib in Österreichs höchster Spielklasse zu kämpfen.“ Kapitänin Karin Kempinger: „Mit einer sehr starken Defensivleistung auf allen Positionen spielten wir gegen die favorisierten Teams nicht nur mit, sondern es wäre uns beinahe ein Sieg geglückt.“
Gäste des Sportministers
Den Antrittsbesuch beim Vizekanzler und Sportminister nahm die Spitze des Österreichischen Faustballbundes zum Anlass, sich mit Heinz-Christian Strache über Nationalteam-Erfolge, Schulsport und olympische Anerkennung auszutauschen. Präsident Gerhard Zeller, „Vize“ Peter Oberlehner und Generalsekretär Hannes Dinböck brachten als „Verstärkung“ Karl Weiß mit. Der Linzer ist Präsident der „International Fistball Association“. Weiß informierte Strache vor allem auch über den Stand der intensiven Bemühungen des Internationalen Verbandes (IFA), den Faustballsport als Disziplin bei Olympischen Sommerspielen anzuerkennen.


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