Ruhe bewahren und mit den Leuten reden

Hits: 941
Victoria  Preining Victoria Preining, Tips Redaktion, 13.02.2019 10:32 Uhr

LINZ. Herbert Höfler sorgt als Ordner bei den Liwest Black Wings Linz abseits des Eises für einen reibungslosen Ablauf eines Eishockey-Abends.

Plätze zuweisen, für Ordnung sorgen, das Fanverhalten beobachten und wenn notwendig eingreifen: Das sind einige der Aufgaben von Herbert Höfler. Er gehört seit 2007 zum Ordnerteam der Black Wings. Eine Stelle, die er zufällig ergattert hat: „Unser Ordnerchef ist der Schwiegervater meines Neffen und wir haben uns sehr oft über Eishockey unterhalten. Da hat er mich dann einmal gefragt, ob mich das interessieren würde und ich war gleich davon begeistert“, erzählt Höfler. Seit daher achtet der Linzer, der selbst eingefleischter Black Wings-Fan ist, darauf, dass in der Keine Sorgen EisArena alles glatt läuft.

Ordnung auf der Tribüne Ost

Sein Einsatzgebiet ist die Tribüne Ost. „Dort ist es wichtig, die Reaktionen der Fans zu beobachten, da der Auswärtssektor gleich darunter ist und sich die Gemüter auch schon mal erhitzen“, so der Ordner. In solchen Situationen heißt es für Höfler, Ruhe zu bewahren und mit den Leuten zu reden. Meist beruhige sich die Lage schnell wieder. „Im Großen und Ganzen gibt es da nichts Gröberes zwischen den Fans. Es heißt ja nicht umsonst: Wir sind alle Eishockeyfans“, ist Höfler überzeugt. Sollte es aber dennoch Probleme geben, so hat dies allerdings Konsequenzen für die Betroffenen: „Dann müssen wir die Polizei miteinbeziehen, im schlimmsten Fall muss die Person der Halle verwiesen werden. Das sind aber Einzelfälle und kommen wirklich nur ganz selten vor. Die Atmosphäre ist wirklich familienfreundlich in der Eishalle.“

Ein kleiner Beitrag

An seiner Arbeit gefällt dem Ordner übrigens am meisten der viele Fankontakt. „Es ist immer etwas ganz Besonderes, wenn man nach der langen Sommerpause in die Halle kommt und die ganzen Leute wieder sieht. Es ist wie eine große Familie.“ Dass er diesen Job macht, sieht Höfler auch als kleinen Teil, den er für den Verein beitragen kann. Einen kleinen Wunsch hätte der Linzer allerdings für die Eishalle: So gibt es in der Eishalle Stellen, wo die Zuschauer aus Sicherheitsgründen nicht stehen dürfen. Gerade hier würde sich Höfler oft mehr Einsicht wünschen, wenn man Besucher auf diese Regeln hinweist. „Da bekommt man dann doch den Frust einiger Zuschauer zu spüren und wir Ordner müssen da schon verbal einiges wegstecken. Da musst du aber einfach durch und trotzdem ruhig bleiben.“

Artikel weiterempfehlen:

Kommentar verfassen



Infoabend über Freiwilligenarbeit bei Exit-sozial

LINZ. Bei EXIT-sozial finden Menschen mit psychosozialen Problemen professionelle Hilfe und Beratung. Damit für die Klienten mehr Teilhabe am „normalen“ Leben möglich ist, braucht es jetzt ...

„Kult-Kanzler Kreisky“: Buch-Gespräch in Linz

LINZ. Mit dem Buch „Kult-Kanzler Kreisky - Mensch und Mythos“ hat Autor und Journalist Christoph Kotanko eine informative wie kritische Beschreibung Bruno Kreiskys vorgelegt. Am Montag, 24. Februar, ...

Aufregung um Pichlinger Volksschule - Schüler werden nicht aufgeteilt

LINZ. Gerüchten, dass die Schüler der Volksschule Pichling, während der Bauzeit auf andere Schulen aufgeteilt werden sollen, erteilt Bürgermeister Klaus Luger eine klare Absage.

FH OÖ drängt auf höhere Förderungen

LINZ. Österreichs Fachhochschulen geraten aufgrund von Geldmangel in Bedrängnis. Die FH OÖ fordert eine rasche Anhebung der Fördersätze.

Neuer Militärkommandant Dieter Muhr im Interview

LINZ/OÖ. Oberösterreich hat einen neuen Militärkommandanten. Im Interview mit Chefredakteur Josef Gruber gibt Dieter Muhr Auskunft über die notwendigen Investitionen, wo Nachholbedarf ...

Partymacher Jürgen Drews im Interview: Die Bühne ist quasi ein Aphrodisiakum für mich
 VIDEO

„Partymacher“ Jürgen Drews im Interview: „Die Bühne ist quasi ein Aphrodisiakum für mich“

LINZ. Mit der „Großen Schlagerparty“ feiert Tips am 25. Oktober zehn Jahre TipsArena Linz. Das Who is Who des Schlagers ist mit dabei, so auch Jürgen Drews (74). Tips hat sich mit dem junggebliebenen ...

From Nose to Tail: wie aus einem einzigen Stier ein 6-Gänge-Menü wird

LINZ. In seinem Restaurant bypreslmayer legt Koch Bernhard Preslmayer Wert auf hochwertige Zutaten, Ästhetik am Teller und eine  ehrliche Küche. Dazu gehört für ihn auch der nachhaltige ...

„Disconnect to Connect“: Neues Solidaritätsprojekt lädt zum Mitmachen ein

LINZ. „Disconnect to Connect“: Studierende laden zur Mitwirkung bei einem neuen Solidaritätsprojekt ein. Das von der EU geförderte Projekt soll zu einer inklusiveren Gesellschaft und einem ...