„Fans without Borders“: Stefan Lempradl

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Stefan Lempradl ist einer der Fan-Ambassadors. Foto: Lempradl
Stefan Lempradl ist einer der Fan-Ambassadors. Foto: Lempradl
Victoria  Preining Victoria Preining, Tips Redaktion, 13.02.2019 13:53 Uhr

LINZ. Stefan Lempradl ist nicht nur der Obmann des Fanclubs Overtime, sondern seit heuer auch Fan-Ambassador der EBEL.

Vor mehr als 18 Jahren, im Jahr 2000, hat Lempradl sein erstes Spiel der Black Wings Linz erlebt. Seit 2001 ist er regelmäßiger Hallengeher und seit 2013 Obmann des Fanclubs Overtime. Warum Eishockey, ist für ihn schnell erklärt: „Besonders gefallen haben mir die Schnelligkeit, die Härte und vor allem die unglaubliche Atmosphäre in der Eishalle. Diese Leidenschaft hat mich seit dem ersten Spiel nicht mehr losgelassen“, so Lempradl.

Für den Eishockeybegeisterten ist neben seinen Aufgaben als Obmann aber noch eine weitere Rolle dazugekommen: Er ist seit dieser Saison einer der „Fans without Borders“-Ambassadors der Erste Bank Eishockeyliga. Aufmerksam wurde Lempradl auf das Projekt durch ein Posting auf Facebook. Dort warb die EBEL dafür und forderte Interessierte auf, sich zu bewerben. Pro Verein würde man dann einen Bewerber auswählen und kontaktieren.

So geschehen bei Stefan Lempradl: „Mir hat diese Idee gut gefallen und daher hab ich mich beworben. Man hat auch einen zusätzlichen Einblick in die Ligaarbeit bekommen. So durfte ich ein paar Interviews mit den Spielern für die Presselounge machen.“

Bei den Ambassadors geht es auch darum, den Kontakt zu gegnerischen Fans zu pflegen, sich in den Pausen und Unterbrechungen zu unterhalten. Und es gehe auch darum, sich zu erkundigen, wie es den Gästefans in der Halle gefällt. Dabei habe Lempradl nur positive Erfahrungen gemacht: „Ich hatte nie ein Problem mit auswärtigen Fans, es waren immer sehr nette Gespräche. Sei es ums eigene oder andere Team gegangen. Den meisten gefällt es sehr gut in Linz. Was großteils an der tollen Stimmung liegt.“

Anfeuern mit aller Kraft

Dass die diesjährige Saison oftmals schwierig war, weiß auch der Obmann: „Das Auf und Ab in der Saison gehört halt manchmal zum Sport dazu und wir haben immer versucht, die Fans zu motivieren, die Jungs nach vorne zu peitschen. Linz hat eine sehr treue Fanbasis, was man auch im Zuschauerschnitt gut sehen kann.“

Den kommenden Spielen sieht er nach den Veränderungen optimistisch entgegen, weiß aber auch, dass es viel Einsatz brauchen wird: „Ich finde es schön, dass man merkt, dass die Jungs wieder Spaß am Spiel haben und eine gewisse Leichtigkeit in die KSA zurückgekehrt ist. Für die Jungs beginnen jetzt schon die Playoffs. Jetzt heißt es kämpfen und alles geben. Wir sind bestimmt auf dem richtigen Weg und werden uns in den Playoffs nicht verstecken müssen – vor niemandem!“

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