Ausgleich: Linz gewinnt zuhause gegen Graz
LINZ. Mit dem gestrigen 4:3-Sieg in der Verlängerung konnten die Black Wings in der Serie auf 1:1 stellen.

Bereits in den Anfangsminuten war das Spiel von Chancen auf beiden Seiten geprägt. Eine dieser Chancen auch verwerten konnten zunächst aber nur die Linzer, die im ersten Powerplay in der Person von Dan DaSilva zum 1:0 trafen. Doch in der 14. Minute kam der Ausgleich der Grazer - ausgerechnet durch den Ex-Linzer Erik Kirchschläger. Mit einem 1:1 ging es dann in die erste Pause.
Schon am Beginn des zweiten Drittel konnten die Linzer dann wieder einen Vorsprung für sich herausspielen: in der 23. Minute war es ein Weitschuss von Dan DaSilva, den der Grazer Goalie Rahm zwar abwehren, aber ausgerechnet Richtung Verteidiger Kevin Kapstad lenkte, der diesen in das leere Tor beförderte.
Auch der nächste Treffer sollte nicht lange auf sich warten - dieses Mal jedoch mit besonderem Pech für die Grazer: Denn es war kein Linzer, sondern Oliver Setzinger, der den Puck in das Tor bugsierte. Mit einem 3:1 Vorsprung ging es dann auch in die zweite Drittelpause.
Das letzte Drittel begann wieder mit einigen Tormöglichkeiten, sowohl auf der Grazer als auch auf der Linzer Seite. Die Grazer, die mittlerweile immer mehr Druck ausübten fanden zunächst aber noch in Goalie Mike Ouzas ihren Meister, der immer wieder ihre Chancen vereitelte.
In der 50. Minute war es dann allerdings so weit: Während eines Powerplays konnten die Grazer auf 3:2 erhöhen. Während diese daraufhin einen regelrechten Ansturm auf die Linzer Offensivzone starteten, hatten die Black Wings alle Hände voll damit zutun, weitere Treffer der Grazer zu verhindern. Die letzten beiden Minuten, in denen die Grazer mit einem Empty Net alles auf eine Karte setzten kam diesen auch noch eine Strafe von Corey Locke entgegen. Nur 11.1 Sekunden vor Schluss erzielten diese den Ausgleich.
Schnelle Entscheidung in der Verlängerung
Nachdem nur 1.04 Minuten in der Verlängerung gespielt waren, war es wieder Kevin Kapstad, der die gesamte Halle zum Beben brachte, als er nach einem Rebound zum ersten Linzer Playoff-Sieg traf.
Das nächste Spiel lässt aber nicht lange auf sich warten: schon am Sonntag müssen die Linzer sich auch auswärts in Graz bewähren.


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