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Fußball: Erfolgsmodell Relegation begeistert, Personalentscheidungen bei Meister

Reinhard Spitzer, 16.06.2019 21:54

LINZ/LINZ-LAND. Den Klassenerhalt in der 1. Mitte schaffte DSG Union Haid. Nach einem 2:2-Heimunentschieden in der ersten Relegationspartie gegen FC Wels Juniors setzte sich der Tabellendrittletzte im zweiten auswärts klar 3:0 durch.

Haid (re.) setzte sich in der Relegation gegen FC Wels Juniors durch. Foto: Meier
Haid (re.) setzte sich in der Relegation gegen FC Wels Juniors durch. Foto: Meier

Vor rund 450 Fans traf Manuel Pernsteiner zur Führung, die Adis Hrbatovic noch vor der Pause ausbaute. Nach dem zweiten Treffer des 21-Jährigen war die Sache für die Unger-Elf positiv erledigt.

Remis und Niederlage

An Pichl, dem Drittletzten der Bezirksliga Süd, scheiterte der SC Hörsching. Nach der 1:3-Auswärtsniederlage im Hinspiel reichte es im Retourmatch auf heimischem Grün nur zu einem 1:1. Christian Ebner glich die Gästeführung zum Endstand aus.

Beste Erfahrungen seit 2012

Der Oberösterreichische Fußballverband führte 2012 die Relegation mit der Absicht ein, die Meisterschaft von der LT1 Oberösterreich-Liga bis hinunter in die 2. Klasse noch attraktiver zu machen und länger spannend zu halten – ein längst bewährtes und anerkanntes Modell. Zudem entwickelten sich die Entscheidungspartien ab dem ersten getretenen Ball zu echten Zuschauermagneten. In den ersten sieben Jahren strömten insgesamt mehr als 94.000 Fans auf die Sportanlagen. Interessantes Detail: In 46 von 95 Duellen bis 2018 setzte sich der Verein der niedrigeren Klasse durch.

Intensive Bemühungen

Keinen Relegationsbedarf verspürte Askö Oedt. Dafür kommen auf den Meister der beiden vergangenen Meisterschaften ganz andere Herausforderungen zu. Nachdem die Paritätische Kommission des OÖFV der Transdanubia Sportanlage die Regionalligatauglichkeit nicht zuerkannte, ist der LT1 OÖ-Ligist bestrebt, gemäß der ÖFB-Durchführungsbestimmungen und im Rahmen der behördlichen Durchführbarkeit unverzüglich zu beginnen, die festgestellten Mängel zu beheben und mit Nachdruck daran zu arbeiten, eine regionalligataugliche Sportanlage herzustellen. Um noch mehr Professionalität in die Planungen zu bringen, bestellte Askö-Obmann Richard Bidner Stefan Reiter zum Geschäftsführer des Vereins. Dessen Nachfolger als sportlicher Leiter ist der langjährige Kapitän und Goalgetter Radovan Vujanovic.


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