Ein Tor entschied Gipfeltreffen
LINZ. Einen packenden Schlagabtausch lieferten sich der HC LINZ AG und Tabellenführer SG Insignis Westwien im Spitzenspiel der spusu Liga Handball Qualifikationsrunde.

„Wir zeigten zuletzt wiederholt, dass wir Qualität und Potenzial haben. Das müssen wir gegen die sehr gute, junge und schnelle Wiener Mannschaft ab der ersten Minute mit aller Konsequenz zeigen“, forderte der Linzer Cheftrainer Slavko Krnjajac vor der vierten von acht Qualifikationspartien auf dem Weg in das Viertelfinale.
Späte Führung hielt nicht
Die meisten der 800 Augenzeugen in der randvollen Halle der SNMS Kleinmünchen gerieten völlig aus dem Häuschen, als die Gastgeber in Minute 56 erstmals in Führung gingen. Die favorisierten Gäste schlugen aber eiskalt zurück und gewannen 30:29. „Einsatz und Kampfgeist waren in Ordnung. Tempo, Dramatik und Dynamik begeisterten die Fans“, lautet die Linzer Bilanz.
Eigengewächs wandert aus
Mit der roten Karte in der 45. Minute vorzeitig vom Parkett musste Antonio Juric – es war wohl einer der letzten Ausschlüsse im Linzer Dress. Der 23-Jährige Eigenbauspieler verwirklicht seinen sportlichen Traum und wechselt nach Saisonende als Profi zu TSV Bayer Dormagen in die zweite deutsche Liga.
Über sämtliche Nachwuchsmannschaften des HC LINZ AG führte „Tonis“ Weg in die Stammformation der Kampfmannschaft, wo er eine zentrale Position im Abwehrverband einnimmt und sich zu den besten Kreisläufern der spusu Liga Handball entwickelte.
Antonio Juric stand unter Teamchef Alex Pajovic auch im erweiterten Kader der österreichischen Nationalmannschaft für die Heim-Europameisterschaft 2020, schaffte letztlich aber nicht den Sprung zur Endrunde.


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