1000 Kilometer zur Tabellenführung
LINZ/BOZEN/MÜNZBACH. Mit einer Doppelrunde startete die Herren-Faustball-Bundesliga am vergangenen Wochenende nach acht Monaten Wettkampfpause in die neue Saison. Die DSG UKJ Froschberg steht nach zwei Auftakt-Siegen gegen Bozen und Münzbach an der Tabellenspitze.

Bereits die Anreise zum Auswärtsspiel nach Bozen gestaltete sich aufgrund der bürokratischen Hürden zur Aus- und Einreise schwierig. Durch die vorzeitige Anreise einen Tag vor dem Match konnten sich die Linzer noch vor Ort akklimatisieren und taktisch auf das erste Bewerbsspiel seit September 2020 vorbereiten. Hellwach waren zu Spielbeginn aber die Gastgeber aus Bozen. Bei böigem Wind konnten die Hausherren den Heimvorteil nutzen und mit 1:0 in Führung gehen. Froschberg riss das Ruder aber noch herum und holte sich mit einer deutlichen Leistungssteigerung die nächsten vier Sätze und somit auch den Matchgewinn. „Nach einer langen Meisterschaftspause haben wir erst wieder unsere Abstimmung finden müssen. Der Verlust des ersten Satzes hat uns wachgerüttelt. Mit der nötigen Ruhe im Spiel konnten wir den wichtigen ersten Sieg einfahren“, sagte Abwehrspieler Thomas Reingruber.
Eisige Verhältnisse in Münzbach
Vom strahlenden Sommerwetter in Bozen ging es am Sonntag 500 Kilometer nordöstlich in Münzbach bei eisig kalten Verhältnissen mit Regen und Wind zur Sache. Beide Teams hatten sichtlich Probleme mit den unwirtlichen Bedingungen und die Ballwechsel gestalteten sich dementsprechend kurz. Beim Trainer-Debüt von Ruben Schwarzelmüller, der in Bozen noch fehlte, konnte Froschberg mit viel Kampfgeist auch das zweite Spiel binnen 24 Stunden mit 4:1 gewinnen. „Wir haben keinen Ball aufgegeben und immer bis zum Schluss um jeden Punkt gekämpft. Das war unser Rezept, um bei diesen schwierigen Bedingungen zu gewinnen“, analysierte Abwehrspieler Elias Eckerstorfer das Match.
Linzer Tabellenführung
Die beiden Siege brachten Froschberg gleich zu Beginn der Saison an die Tabellenspitze. „Wir haben in der Vorbereitungsphase hart gearbeitet und wir haben uns am ersten Meisterschaftswochenende mit vier Punkten belohnt. Die Top-Teams der Liga haben wir noch vor uns, aber es ist ein guter Beginn“, blickte Froschberg-Kapitän Valentin Weber dem nächsten Spiel gegen den amtierenden Meister aus Vöcklabruck am kommenden Sonntag entgegen. „Wir haben in der Vorbereitungsphase hart gearbeitet und uns am ersten Meisterschaftswochenende mit vier Punkten belohnt. Die Top-Teams der Liga haben wir noch vor uns, aber es ist ein guter Beginn“, betonte Froschberg-Kapitän Valentin Weber.


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