Oberösterreichs größtes Sportevent bleibt auch heuer eine Zitterpartie
OÖ/FREISTADT. Verkehrs- und veranstaltungstechnisch kann die Jännerrallye (heuer erstmals im Februar) in Freistadt stattfinden, offen bleibt derzeit die behördliche Genehmigung, was die Zuschaueranzahl betrifft. Tips hat beim Veranstalter nachgefragt, was ein Absagegrund wäre.

Auch wenn der Veranstalter fest entschlossen ist, die legendäre Mühlviertler Jännerrallye durchzuführen – abhängig macht er dies vor allem von der zugelassenen Zuschauerzahl. Nach den jüngsten Gesprächen mit den Behörden in Freistadt und der internen Sitzung des Organisationsteams sieht der Vorstand des Rallye Clubs Mühlviertel mit Obmann Christian Birklbauer, Stellvertreter David Glachs und Georg Höfer als Geschäftsführer der Jännerrallye Freistadt GmbH grundsätzlich weiterhin die Möglichkeit, die Traditionsrallye vom 25. bis 27. Februar im Raum Freistadt durchführen zu können. Allerdings nur mit Zuschauern – ohne oder mit nur sehr wenigen Zusehern werde man keine Rallye abhalten, betont Birklbauer.
Denn: Der Hauptantrieb sei die Begeisterung, die man gemeinsam erlebe. Fremde Leute oder auch Freunde aufgrund eines Zuschauerverbotes „verjagen“ zu müssen, käme für Birklbauer & Co. nicht infrage. „Für solche Dinge werde ich mich nicht einsetzen und es wird sich in unserem Team auch keiner dafür finden. Sowas kann man vielleicht in der Formel eins durchziehen, aber nicht im Mühlviertel bei der Jännerrallye“, stellt Obmann Christian Birklbauer klar.
Bleibt es bei diesen Zuschauerbeschränkungen – Absage
Derzeit wären wegen der Covid-Bestimmungen in der Freistädter Messehalle zwar bis zu 1.000 Personen auf Sitzplätzen möglich, allerdings nur 25 Menschen pro Zuschauerzone an den Strecken. „Wenn es bei diesen Ziffern bleibt, müssten wir die Rallye leider absagen. Es wäre ein zu großer wirtschaftlicher Schaden, denn ohne die Zuschauereinnahmen fehlt ein viel zu großer Teil des Budgets. Wir hoffen, dass es in den nächsten zwei Wochen noch eine Evaluierung noch eine Evaluierung durch die Regierung nach oben geben wird“, gibt der Club-Obmann ehrliche Einblicke.
Von der Austrian Motorsport Federation (AMF) gab es übrigens bereits das Ok für die sportliche Durchführung.


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