Aus der Traum vom Finale: Steelvolleys spielen um Platz drei
LINZ. Die Linz AG Steelvolleys mussten sich im entscheidenden Match um den Finaleinzug Graz in drei Sätzen geschlagen geben. Am Sonntag, 19. April, steht in der SMS Linz-Kleinmünchen bereits das erste Match der „Kleinen Finalserie“ am Programm.

Nach dem Marathonmatch am Sonntagabend, 12. April, das die Steelvolleys nach sehenswertem Comeback in Graz mit 3:2 gewinnen konnten, standen sich beide Teams weniger als 48 Stunden neuerlich gegenüber.
Wie schon im vierten Halbfinale erwischten die Steirerinnen den besseren Start, lagen konstant in Führung und konnten sich im Finish entscheidend absetzen. Im zweiten Durchgang fiel die Vorentscheidung bereits zur Satzmitte, als die Grazerinnen nach einem 7:9-Rückstand mit 14:11 in Führung gingen.
Mit dem Verlust des zweiten Satzes schien der Widerstand LINZ AG Steelvolleys endgültig gebrochen zu sein. Während sich die Grazerinnen endgültig in einen Rausch spielten, gelang auf Seiten der Oberösterreicherinnen nicht mehr viel. Das Ergebnis von 13:25 bedeutete den höchsten Satzverlust der gesamten Halbfinalserie.
Steelvolleys Coach Jakub Brecka sprach den Grazerinnen ein Kompliment aus: „Heute hatte Graz klar den längeren Atem. Das Match am Sonntag hat uns die letzten Kräfte geraubt. Wir konnten nur noch phasenweise dagegenhalten. Im dritten Satz war die Luft endgültig draußen. Wenn man die ganze Serie betrachtet, hat sich das Momentum mit den ersten zwei Siegen auf ihre Seite geschlagen. In den ersten zwei Matches hatten wir es zumeist noch selbst in der Hand. Im vierten und fünften Spiel war Graz schon deutlich tonangebend.“
Den Linzerinnen bleiben nach dem Halbfinal-Aus nur wenige Tage zur Erholung, ehe am Sonntag, 19. April, bereits das Auftaktmatch der „Kleinen Finalserie“ gegen die Erzbergmadln am Programm steht. Das erste Match findet ab 17.30 Uhr in der SMS Linz-Kleinmünchen statt,


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