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Der Wirtschaftsbund musste bei den Wirtschaftskammer-Wahlen in Oberösterreich einen Verlust von 9,8 Prozent der Stimmen hinnehmen, bleibt mit über 65 Prozent aber weiterhin die klar stärkste Fraktion.

Wirtschaftsbund-Landesgruppenobmann Christoph Leitl erreichte in Oberösterreich über 65 Prozent. Foto: vowe
Der Wirtschaftsbund bleibt auch nach der Wahl 2015 in allen Bundesländern die dominierende Fraktion. Während bundesweit ein Minus von rund 4,3 Prozent hingenommen werden musste, kam es im Bundesländervergleich in Oberösterreich mit einem Minus von 9,8 Prozent zu den schwersten Verlusten. Der Wirtschaftsbund bleibt in Oberösterreich dennoch mit 65,4 Prozent der Stimmen weiterhin die mit großem Abstand stärkste Fraktion. Alle anderen Fraktionen durften sich in Oberösterreich über Zuwächse freuen. Die Liste „Freiheitliche und Parteifreie - RfW“ legte um 3,6 Prozentpunkte auf 14,7 Prozent zu und bleibt zweitstärkste Fraktion. Die Grüne Wirtschaft landete mit 9,5 Prozent (plus 3,5 Punkte) auf Platz drei, der sozialdemokratische Wirtschaftsverband legte leicht auf 7,52 Prozent zu.  Die Unos (Neos) erreichten bei ihrem ersten Antreten 1,9 Prozent.   Wahlbeteiligung sinkt weiter Die Wahlbeteiligung fiel in Oberösterreich mit 42,1 Prozent  (Bundesschnitt 41 Prozent) um über vier Prozent geringer aus als noch bei der Wahl 2010. In Linz Stadt blieb die Wahlbeteiligung mit 34,1 Prozent nahezu unverändert. „Leider gibt es nun schon seit vielen Jahren einen allgemeinen Trend, nicht mehr zur Wahlurne zu gehen. ... Aus Sicht namhafter Politikwissenschaftler ist der Grund dafür eine zunehmende Partei- und Politikerverdrossenheit“, erklärt WKOÖ-Direktor Walter Bremberger.

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