Das Geld bleibt im Land
Die Oberösterreichische Sparkasse betont häufig ihre Verbundenheit mit der Region. Eine Simulation der JKU zeigt nun erstmals die regionalwirtschaftliche Bedeutung der Bank auf.

Das Institut für Volkswirtschaft untersuchte die regionalen Wertschöpfungseffekte der Sparkasse OÖ in den letzten zehn Jahren. Dabei zeigt sich, dass die Bank neben ihrer Arbeit als Bank auch als Unternehmen und Arbeitgeber großen Einfluss auf die heimische Wirtschaft hat.Aktuell sind rund 1600 Mitarbeiter (1520 Vollzeitequivalent) bei der Bank beschäftigt. Die regionale Kaufkraft, die allein durch die Mitarbeiter generiert wurde, lag im Untersuchungszeitraum bei 376 Millionen Euro (2014 44,2 Millionen Euro). Auch der Fiskus profitiert. „Allein im Jahr 2014 betrugen die Abgaben durch die Mitarbeiter rund 48 Millionen Euro“, erklärt Generaldirektor Michael Rockenschaub. Die Bank selbst leistet zusätzlich Abgaben in Höhe von 24 Millionen Euro.Darüber hinaus leistet die Bank in den letzten zehn Jahren einen Sachaufwand in Höhe von 273 Mil-lionen Euro, 90 Prozent davon wurden in Oberösterreich bezogen. Hinzu kommen etwa 60 Millionen Euro an direkten Investitionen, die für das Bundesland wertschöpfungsrelevant waren. Laut Studie schuf und sicherte diese Investition rund 750 Arbeitsplätze.Man wolle mit diesen Ergebnissen klar machen, dass die OÖ Sparkasse das Geld im Land belasse, so Rockenschaub, der vor diesem Hintergrund einmal mehr die Belastungen durch die Bankenabgabe kritisiert.








Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden