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LINZ. Am kommenden Sonntag findet per Direktwahl auch die Wahl zum Linzer Bürgermeister statt. Tips bat die sieben Stadtchef-Kandidaten zum Gespräch über ihre Schwerpunkte und Themen für Linz. So auch den jetzigen Stadtrat Detlef Wimmer (FPÖ).

Detlef Wimmer (FPÖ). Foto: FPÖ
Detlef Wimmer (FPÖ). Foto: FPÖ

Nach der erfolgten Bürgermeister(wieder)wahl werde ich am ersten Tag im Amt…... alle Ideen aus der Schublade holen, die dort verstauben. Viel ist aus den letzten Jahren unerledigt: Von dringend nötigen Park&Ride-Anlagen über Videoüberwachung in Öffis und die Nutzung der Donau als Verkehrslinie per Schiff bis zum Ausbau von Transparenz und Kontrolle. Außerdem würde ich sofort die Bundesregierung in die Pflicht nehmen, endlich für sichere Grenzen zu sorgen.Welches Infrastruktur/Stadtplanungs/Verkehrsprojekt hat für Sie in der nächsten Legislaturperiode absoluten Vorrang und warum?Linz muss staufrei werden. Dazu braucht es einen umfassenden Maßnahmenkatalog, es reicht ein einziges Projekt nicht aus. Da viele Menschen auf ihr Auto angewiesen sind, kommt die rot-grüne Anti-Autofahrer-Politik (Beispiel: doppelte Parkgebühr) aber nicht in Frage. Wir brauchen gleichermaßen Pendlerparkplätze, Öffi-Ausbau, Ostumfahrung und auch mehr Parkplätze in Wohnungsnähe für die Linzer.Am 27. September wird auch eine Volksabstimmung zur Eisenbahnbrücke durchgeführt. Wie soll es mit der Eisenbahnbrücke Ihrer Meinung nach weitergehen und warum sind Sie für eine Sanierung der Brücke bzw. einen Abriss samt Neubau?Rot-Grün hat eine Volksbefragung im Gemeinderat zuerst verhindert und einen teuren Wettbewerb gemacht. Jetzt erst werden die Menschen befragt – das erinnert ans AKW Zwentendorf! In Zukunft muss das umgekehrt sein. Ich bin für die Zwei-Brücken-Variante B, da der Abriss sinnlose Kosten verursacht und wir so zuerst Stau reduzieren bzw. dann zwei Brücken (fast) zum Preis von einer behalten.Welche Maßnahmen sind besonders wichtig, um den zuletzt stockenden Wirtschafts- und Jobmotor in der Landeshauptstadt Linz weiter am Laufen zu halten?Statt kostbares Steuergeld von teils über zwanzig (!) verschiedenen Stellen intransparent an bestimmte Vereine auszuschütten, sollte es in die Förderung von Linzer Klein- und Mittelbetrieben investiert werden. Das schafft Arbeitsplätze und Leistungsanreize. Wir müssen auch alle bürokratischen Hürden abbauen, damit sich Geschäftsleute und deren Mitarbeiter auf ihren Job konzentrieren können.


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