Linz muss vier Jahre auf eine Donaubrücke verzichten
Nachdem 68 Prozent der Linzer für eine neue Brücke votiert haben, naht das Ende der Eisenbahnbrücke. Bereits im kommenden Mai sollen die Abrissarbeiten beginnen, Linz muss dann vier Jahre auf die Donauquerung verzichten - ein Jahr länger als noch im Vorjahr angekündigt.

Er werde nun die nötigen Schritte für den Neubau der Eisenbahnbrücke setzen, so Bürgermeister Klaus Luger nach der Abstimmung.In einem ersten Schritt wird die Linz AG die Brücke am 13. Dezember von den ÖBB übernehmen. Noch dieses Jahr soll die Ausschreibung für die Abbrucharbeiten erfolgen. Die Abbrucharbeiten werden dann im kommenden Mai beginnen und bis Dezember dauern, im Herbst 2017 sollen dann schließlich auch noch die Pfeiler abgetragen werden. Mit dem Neubau soll im Dezember 2017 begonnen werden, die Fertigstellung ist für Mai 2020 geplant.Laut Erfahrungen von einer Brückensperre in den 1980er Jahren soll sich der Verkehr in erster Linie auf Nibelungenbrücke (35 Prozent) und VOEST-Brücke (30 Prozent) verlagern. Rund 34 Prozent des individuellen motorisierten Verkehrs sollen demnach entfallen, weil auf die Fahrten verzichtet wird, oder die Menschen auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. Um den Takt bei den Straßenbahnlinien 1 und 2 über die Nibelungenbrücke erhöhen zu können, werden die Linz Linien eine Umkehrschleife im Bereich Ferihumerstraße/Linke Brückenstraße einrichten.








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