Ars Electronica Center bleibt Publikumsmagnet
LINZ. Über 172.000 Besucher kamen im Jahr 2016 ins Ars Electronica Center zu Ausstellungen, Workshop oder zu Deep Space Live – ein weiterer Anstieg im Jahresvergleich.

„Wir haben damit das außerordentlich hohe Niveau von 2015 sogar leicht toppen können“, so Gerfried Stocker und Diethard Schwarzmair. Die Geschäftsführer der Ars Elec-tronica Linz GmbH freuen sich nicht nur über die Anzahl der Besucher, sondern auch über deren Feedback: „Ob jung oder alt – es gelang, die Besucher für unsere Programme zu begeistern. Mehr als 97 Prozent waren sehr zufrieden oder zufrieden mit unseren Angeboten, fast 75 Prozent von ihnen verbrachten mehr als zwei Stunden bei uns. Ein toller Erfolg und eine Bestätigung für unser engagiertes Museumsteam unter der Leitung von Andreas Bauer und Christoph Kremer.“
Kreative Roboter, ISS-Forscher
Auch 2016 arbeitete das Ars Elec-tronica Center wieder mit namhaften Partnern aus Kunst, Wissenschaft und Industrie zusammen. Mit der Linzer Kunstuni und dem Robotikhersteller Kuka wurde die Ausstellungsreihe „Kreative Robotik“ gestartet. Einen noch ambitionierteren Blick in die Zukunft wirft die vom MIT Medialab gestaltete Ausstellung „Radical Atoms“. Mit Mike Fincke von der NASA, Oleg Germanowitsch Artemjew von der Roskosmos und Kimiya Yui von der JAXA begrüßte das Ars Electronica Center sogar Forscher aus dem Weltraum. Auch die Europäische Weltraumorganisation ist ein Partner: Im Juni wurde das Museum zum offiziellen „European Space Education Ressource Office“ auserkoren und soll künftig junge Menschen für den Weltraum und damit verbundene naturwissenschaftliche sowie technologische Themen begeistern. Ein ebenfalls zukunftsweisendes Projekt wurde im Herbst mit der Fachhochschule Gesundheitsberufe OÖ gestartet: Der Deep Space 8K wird dabei zum „Anatomiesaal der Zukunft“.
Für Schulen aufbereitet
Sämtliche Ausstellungen des Ars Electronica Center werden auch für jeden Schultyp und jede Schulstufe aufbereitet. 2016 haben insgesamt 34.951 Schüler im Klassenverband Workshops und Führungen besucht. Sehr erfolgreich läuft die mit dem Land OÖ und dem AMS konzipierte „Zukunftswerkstatt“ – insgesamt 109 Mädchen und Burschen nahmen im vergangenen Jahr teil.


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